Ankerstraße: Neuer Komplex soll mit der Altbebauung harmonieren

Von: ehg
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In der Ankerstraße: Heute noc
Die Bebauung im Gebiet der Ankerstraße hat im Vorfeld für viel Unmut gesorgt.

Würselen. Der Bebauungsplan Nr. 24 im Bereich Ankerstraße ist so weit gediehen, dass er einen Monat lang öffentlich ausgelegt werden kann. Guten Gewissens fasste der Ausschuss für Stadtentwicklung den entsprechenden Beschluss einstimmig, nachdem UWG-Sprecherin Martina Dubois vorab noch kleinere Bedenken angemeldet hatte.

CDU-Sprecher Balthasar Tirtey testierte der Verwaltung, „ihre Hausaufgaben bestens gemacht zu haben“. Zur Erinnerung: In der Sitzung vom 16. Mai 2013 hatte der Ausschuss den vorgelegten Plan zurückgewiesen und die Verwaltung beauftragt, ihn so zu überarbeiten, dass die Offenlage jetzt erfolgen konnte.

Welche Änderungen vorgenommen wurden, stellte Fachbereichsleiter Manfred Schmitz-Gehrmann im Detail dar.

Baugrenzen zurückgenommen

Die rückwärtigen Baugrenzen seien zurückgenommen worden, so dass sie dem abgestimmten Vorentwurf laut Beschluss vom 29. November 2012 entsprechen. Es habe sich lediglich eine kleinere Verschiebung bei den zwei mittleren hinteren Baukörpern ergeben. Zu den Grundstücken Hermann-Sudermann-Straße werden statt 10,40 und 13,55 Meter in dem neuen Entwurf Abstände von 11,20 und 11,45 Meter eingehalten. Es werde mehr Abstand gehalten, als die Bauordnung vorgebe, betonte Schmitz-Gehrmann.

Herabgesetzt wurden die Höhen des neuen Baukörpers entlang der Ankerstraße, so dass der Hauptbaukörper 1,10 Meter unter dem gegenüberliegenden Gebäude Ankerstraße 32 liegt. Damit füge sich der neue Baukörper harmonisch in die Altbebauung ein, auch im rückwärtigen Bereich zur Hermann Sudermann- und Gerhart-Hauptmann-Straße hin.

„Die Planung orientiert sich an dem, was wir mit den Anliegern vereinbart hatten“, erteilte SPD-Fraktionsvorsitzender Stefan Mix ihr ohne Wenn und Aber ihren Segen. „

Wir bekommen eine ‚verträgliche‘ Bebauung, auch was den ruhenden Verkehr anbetrifft“, schloss sich in der Bewertung CDU-Sprecher Tirtey an. „Unsere Änderungswünsche haben sich in dem überarbeiteten Plan nieder geschlagen“, meldete sich UWG-Sprecherin Dubois zu Wort. Klar stellte FDP-Sprecher zur Beruhigung aller Anwohner: „Es kommt nichts anderes, als das, was wir hier beschließen. Es werden nicht mehr als 19 Wohnungen gebaut.“

Ausschuss-Vorsitzender Hans Carduck: „Wer jetzt noch Bedenken und Anregungen hat, kann sie während der Offenlage im Rathaus anmelden beziehungsweise unterbreiten.“

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