Baesweiler - Andreasschule macht Platz für bessere Betreuung

Andreasschule macht Platz für bessere Betreuung

Von: Stefan Schaum
Letzte Aktualisierung:
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Neue Räume und viel Platz für Bausteine: Spielmaterial findet sich reichlich in der OGS namens „Andreasburg“.

Baesweiler. Der Umzug ist geschafft, die Betreuung endlich unter einem Dach. Das alte Schulgebäude, der gut 100 Jahre alte Teil der Settericher Andreasschule, ist nun komplett der Offenen Ganztagsschule gewidmet. Die hat auch einen Namen: Andreasburg. Mit der Umstrukturierung hat sich die Schule auch auf deutlich steigende Nachfrage nach Betreuung eingestellt.

Zwar gibt es seit langem diesbezügliche Angebote in der Andreasschule, doch bislang fehlte es an einem Konzept aus einem Guss. So hatte die verlässliche Betreuung bis 13 Uhr ihre eigenen Räume und ein eigenes Betreuerteam, und die OGS bis 16.30 Uhr ebenfalls. An ganz unterschiedlichen Stellen im Gebäude. „Das war keine gute Lösung“, erinnert sich Schulleiterin Beatrix Hinrichs an diese Zeit.

Ressourcen gebündelt

Ressourcen bündeln war das Stichwort für den Neubeginn. Der ist geschafft. Die Betreuerinnen sind nun eine Einheit und den Kindern stehen eine Menge Räume zur freien Auswahl. Einen gibt es mit jeder Menge Lego-Steinen und einen, in dem gebastelt und genäht werden kann. Auch eine Kuschelecke hat die Andreasburg und einen Raum, in dem die Kinder Hausaufgaben machen können. Wobei die Schulleiterin auf Letzteres gar nicht mal den Schwerpunkt legt.

„Es muss nicht das Ziel einer Betreuung sein, dass Kinder gleich nach dem Unterricht die Aufgaben erledigen. Die brauchen dann auch mal ein wenig Leerlauf.“ Zeit für sich und Zeit zum Spielen. Sie lässt durchblicken, dass es manche Eltern gibt, die ihre Kinder gern rundum versorgt zu Hause zurückerwarten – also mit erledigten Hausaufgaben. „Ich würde mir aber Wünschen, dass die Eltern häufiger selbst ihre Kinder bei den Aufgaben begleiten. Das wollen die Kinder ja auch. Die sind doch richtig stolz, wenn sie ihren Eltern zeigen dürfen, was sie können.“

Ob nun mit Hausaufgaben oder ohne – die Nachfrage nach Betreuung steigt deutlich. Allein im Vergleich zum vergangenen Schuljahr ist die Zahl der OGS-Kinder in Setterich auf das Doppelte hochgeschnellt. Aktuell sind von 150 Andreasschülern gut 70 in der Andreasburg. Beatrix Hinrichs rechnet damit, dass die Zahl weiter klettert – selbst wenn die Schülerzahlen insgesamt leicht rückläufig sein sollten. Dass mit der neuen Nutzung alter Räume – für die im Grunde keine finanziellen Mittel nötig waren – nun die Weichen für eine weitere Auslastung gestellt sind, freut sie daher umso mehr.

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