Alsdorf - Andrang beim großen Frühjahrsputz

Andrang beim großen Frühjahrsputz

Von: red
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Das hat sich gelohnt: Die Aktion „Sauber, Alsdorf!“ ist ein Erfolg. Der eingesammelte „wilde Müll“ wird auf dem Denkmalplatz gleich entsorgt. Foto: Wolfgang Sevenich

Alsdorf. Quer durch die Stadtteile, quer durch die Generationen und quer durch die Kulturen: Erneut haben in Alsdorf eine Woche lang etliche Helfer mit angepackt, um die Stadt auf Vordermann zu bringen. Bilanz der Aktion „Sauber, Alsdorf!“: gut acht Tonnen wilder Müll wurde aus dem Stadtbild getilgt.

Dabei hat auch das wenig einladende Wetter der vergangenen Tage dem Sammeleifer keinen Abbruch getan. „Gut 1000 Sammler waren unterwegs“, freute sich Bürgermeister Alfred Sonders am vergangenen Samstag beim Abschluss auf dem Denkmalplatz.

Wobei Abschluss so ganz nicht stimmt. Denn einige, die sich angemeldet hatten und dann doch vom Regen ausgebremst wurden, wollen in den kommenden Tagen noch in ihren Stadtteilen mit Sammelzangen und blauen Müllsäcken losziehen. Sonders: „Das ist ein vorbildliches Engagement und das zeigt, dass es auch über den Aktionszeitraum hinaus vielen am Herzen liegt, dass unsere schöne Stadt auch sauber bleibt.“

Das Wir-Gefühl gestärkt

Nicht nur um das Aufpicken von Kaffeebechern, Plastikresten und anderem Unrat ging es bei der Aktion. „Viele Vereine nutzen sie mittlerweile, um in ihren Ortsteilen Plätze besonders schön herzurichten“, sagte Sonders. In der Broicher Siedlung zum Beispiel. Dort hat der Bürgerverein die Boulebahn auf dem Dorfplatz an der Grundschule noch mal richtig aufgemöbelt. Rechtzeitig zum Turnier, das am Vatertag dort stattfinden soll.

Anderes Beispiel: Der Bürgerverein Mariadorf hat gemeinsam mit Mitgliedern der Moschee an der Blumenrather Straße im Glück-Auf-Park Hand angelegt. Dort wurden unter anderem Bänke neu gestrichen. Ein Einsatz für die Stadt, den auch Peter Steingass als Vorsitzender der Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing würdigte. „Diese Sammelwoche ist etwas, das das Wir-Gefühl in der Stadt besonders schön kräftigt.“

Zum Abschluss gab es das traditionelle Dankeschön für die Helfer auf dem Denkmalplatz: das Deutsche Rote Kreuz servierte eine kräftige Erbsensuppe. Und der gesammelte Müll wurde besonders imposant beseitigt: In einem Müllpresswagen, den man in Aktion erleben konnte. Vor Ort war auch die Jugendfeuerwehr mit einem Fahrzeug, in das Kinder gern hineinklettern konnten.

Überhaupt die Kinder: Die Resonanz der Schüler war groß bei der Aktionswoche. Schon zu deren Auftakt hatten sich die Gustav-Heinemann-Gesamtschüler ins Zeug gelegt und viel Unrat aus den Büschen rund um ihre Schule geholt. „Im Lauf der Woche haben sich viele weitere Schulen beteiligt“, sagte Alfred Sonders. „Es ist besonders wichtig, dass sich die jüngste Generation so engagiert. Hier wird so manches Kind zum echten Vorbild für die Erwachsenen!“

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