An den Halden müssen weitere Bäume weichen

Von: hob
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Alsdorf. Mancher Anwohner und Passant hatte doch etwas ungläubig geguckt, als er das Resultat der Baumfällarbeiten am Jaspersberg in Mariadorf an der Marienstraße in der vergangenen Woche bemerkte.

Auf dem nord-östlichen Eckstück der Halde Jaspersberg – im Besitz der Deutschen Bahn AG DB Immobilien – wurden aus Gründen der Verkehrssicherheit vornehmlich Eschen und Robinien, aber auch andere Bäume gefällt.

Mit diesen Fällarbeiten sind die Maßnahmen aber noch nicht beendet, teilt die EBV GmbH, die sich in der Bewirtschaftungsverantwortung befindet, mit. „Bei unseren turnusmäßigen Begehungen ergab sich die Notwendigkeit, im Rahmen der Verkehrssicherung Arbeiten an den Altrobinien oberhalb der Straßen und Wege um den Jaspersberg durchzuführen.“ Weitere Arbeiten auf der Halde und an der Marienstraße werden ab Montag, 2. Dezember, fortgesetzt und werden etwa 14 Tage dauern.

Für die geplanten Arbeiten, so die Stellungnahme der EBV GmbH auf Anfrage dieser Zeitung, gibt es feste Vorgaben als wesentliche Bestandteile der Beauftragung, die alle einem schnelleren Jungaufwuchs von Hölzern sowie der Sicherung und Stabilisierung des Haldenhanges dienen. Unter anderem ist die Schnitthöhe festgelegt: Ein höherer Baumstumpf mit Wurzel im Haldenhang bleibt unangetastet.

Außerdem wird der Schnitt bei der Fällung so ausgeführt, dass der Stockausschlag aus dem verbliebenen Baumstumpf gefördert wird. Schließlich bleibt das gefällte Stamm- und Kronenholz im Haldenhang, dient der Stabilität und verhindert unnötige Belastung des Bodens.

Alle diese Maßnahmen wurden im Detail mit dem Umweltamt der Städteregion Aachen, dem Regionalforstamt Rureifel-Jülicher Börde sowie der Stadt Alsdorf abgestimmt, heißt es weiter.

Weitere im Sinne der Verkehrssicherungspflicht erforderliche Arbeiten an der Halde Anna II im dortigen Birkenbestand sind in gleicher Vorgehensweise mit spätester Fertigstellung bis Ende Februar 2014 beabsichtigt, erklärt die EBV GmbH.

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