Am Radweg scheiden sich im Ausschuss die Geister

Von: mas
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Knifflige Planung: Die Geilenk
Knifflige Planung: Die Geilenkirchener Straße soll einen Radweg bekommen. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Über die Notwendigkeit der Maßnahme wurde nicht gestritten. In welcher Art der neue Radweg an der Geilenkirchener Straße allerdings angelegt werden soll, erzeugte unterschiedliche Auffassungen. Über das Thema beriet der Bau- und Planungsausschuss in seiner jüngsten Sitzung.

Die Forderung nach einem Radweg zwischen den beiden Kreiseln Ludwig-Ehrhard-Ring und Reyplatz ist - wie die Planungen nebst Antrag auf Fördermittel - älter.

Jedoch mussten die Planungen zuletzt überarbeitet werden. Die Breite des anzulegenden Radweges entspricht nicht mehr den Richtlinien der Bezirksregierung. Das Knifflige beim Planen und Ausführen: Der vorhandene Baumbestand und die Parksituation müssen mit einbezogen werden. Vorgesehen ist nach jüngster Idee ein beidseitig angelegter Radweg, der „kombiniert” wird aus Schutzstreifen und der Führung über den sogenannten Hochbord.

CDU-Sprecher Franz Körlings regte an zu überprüfen, ob es möglich sei, den Radweg „auch aus Kostengründen” nur einseitig anzulegen. Seine Partei favorisiert eine Lösung „stadtauswärts in Richtung Gewerbegebiet” mit einer Querung zum bereits vorhandenen Radweg auf dem letzten Stück vor dem Kreisel. Dagegen befand SPD-Sprecher Detlef Lindlau die vorgelegten Planungen „als guten Weg, der da gefunden wurde” und zeigte sich mit dem Verwaltungsvorschlag inhaltlich einverstanden.

Bürgerbeteiligung ist vorgesehen

Der von der CDU erweiterte Beschluss (Technischer Beigeordneter Peter Strauch: „Die Umsetzung der Maßnahme ist frühestens für 2012 vorgesehen. Ob sie nächstes Jahr gefördert wird, wissen wir jetzt auch noch nicht”) soll nun als Alternative geplant und auch dem Verkehrs- und Umweltausschuss vorgelegt werden. Zudem ist eine Bürgerbeteiligung vorgesehen.
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