Baesweiler - „Am Feuerwehrturm“ in Baesweiler fertiggestellt

„Am Feuerwehrturm“ in Baesweiler fertiggestellt

Von: Karl Stüber
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Sind sehr zufrieden mit dem neuen Wohn- und Nahversorgungszentrum „Am Feuerwehrturm“ in Baesweiler (im Hintergrund): (v.l.) Architekt Tobias Bünemann, Bürgermeister Dr. Willi Linkens und Gerhard List, Vorstandsvorsitzender der List.AG. Foto: Karl Stüber

Baesweiler. Bis auf eine Einheit, die aber in den nächsten Tagen an den Mieter übergeben wird, sind alle 20 Wohnungen auf dem Flachdach des neuen Nahversorgungszentrums „Am Feuerwehrturm“ bereits vermarktet, hieß es aus Reihen des Projektentwicklers. Rund 15 Millionen Euro wurden für das Gesamtprojekt investiert.

Und auch die Straßenbauarbeiten Am Feuerwehrturm und Im Kirchwinkel gehen endlich ihrem Ende entgegen. Ende nächster Woche soll die Teerschicht aufgebracht sein, sagte Baesweilers Bürgermeister Dr. Willi Linkens bei der kurzen Fertigstellungsfeier des Wohn- und Nahversorgungszentrum im Herzen der Stadt. Linkens bat um Verständnis für die Verzögerung.

„Farbige Paneele“

Man habe erst die offizielle Mittelzuweisung abwarten müssen, bevor mit den Außenarbeiten habe begonnen werden können. Zudem sei dies eine Winterbaustelle gewesen.

Wenngleich es draußen recht kalt war, herrschte im kleinen Festzelt eitel Sonnenschein – auch wenn es kleine Frotzeleien gab, wer denn härter verhandelt habe, die Baesweiler Verwaltung oder das Team von Investor Gerhard List. Letztlich gab es aber in der Summe reichlich gegenseitiges Schulterklopfen angesichts einer recht kühnen konzeptionellen Lösung.

Es sollte eben nicht die klassische Variante mit einem Discounter (Aldi) und einem Vollsortimenter (Edeka) sein, um in zentraler Lage die Versorgung der Bevölkerung mit einer Verkaufsfläche von insgesamt 3600 Quadratmetern auszubauen. Projektentwickler List + Wilbers und Stadt Baesweiler einigten sich schließlich auf besagte 20 Wohnungen, die in fünf Häusern auf dem Flachdach thronen – eine Art Belétage in bester Lage.

Andere Kommunen, so Linkens, würden solche Einkaufszentren am Rand der Stadt ansiedeln. Der Bürgermeister zeigte sich dankbar für die Förderung im Rahmen des Integrierten Handlungskonzepts für die Innenstadt von Baesweiler.

Tobias Bünemann (RKW Architekten) griff die in der Bevölkerung geführte Diskussion um die „farbige Paneele“ an der Front der Verbrauchermärkte auf, die aus seiner Sicht „wie ein Vorhang wirkt, der sich aufzieht“ – also praktisch wie eine Einladung zum Besuch der Geschäfte.

Gerhard List, Vorstandsvorsitzender der List.AG, räumte ein, vor den Projektverhandlungen noch nicht in Baesweiler gewesen zu sein, wenngleich er im recht nahen Aachen studiert habe. Aber die Beziehungen lassen sich sicherlich vertiefen, wenn die Junggesellen ihre Kirmes ausrichten. Vielleicht gibt‘s da eine entsprechende Einladung, sagte Architekt Bünemann.

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