Altes Zechen-Areal wandelt sich zum Gewerbepark

Von: Stefan Klassen
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In Arbeit: Die Einfahrt zum künftigen „Technologie-Forum” nahe des Kreisverkehrs am Ubacher Weg. Foto: Stefan Klassen

Baesweiler. Der Anfang ist gemacht: „Schritt für Schritt reinarbeiten” lautet derzeit die Devise auf dem Haldenvorgelände der ehemaligen Zeche Carl-Alexander, wie Peter Strauch, Technischer Beigeordneter der Stadt Baesweiler betont.

Auf dem Areal entsteht in den nächsten Monaten eine Baufläche von knapp 12.000 Quadratmetern - für hochspezialisierte Unternehmen aus der Medizin- oder Biotechnologiebranche, die weitere Arbeitsplätze schaffen werden.

Mit zwei Medizintechnik-Firmen steht die Stadt laut Bürgermeister Dr. Willi Linkens „zurzeit in konkreten Verhandlungen”. Falls diese erfolgreich verlaufen, könnten die Unternehmen bereits im Sommer mit dem Bau auf dem „Technologie-Forum” - so der Arbeitstitel für das Gewerbegebiet - beginnen. Insgesamt hält das Gelände Platz für fünf bis sechs Betriebe bereit. „Wir haben aber keinen Zeitdruck”, sagt Linkens.

Hohlräume und Schutt

Schon viele Jahre lang liegt das Areal zwischen verlängerter Carlstraße und Übacher Weg brach. Betriebsgebäude der 1975 geschlossenen Zeche hatten sich darauf befunden. Mit ihrem Abriss wurde Ende der 70er Jahre begonnen, die letzten Bauten wurden Anfang der 90er Jahre dem Erdboden gleich gemacht.

Allerdings ließ damals der verantwortliche EBV dabei jede Menge Schutt sowie Fundamentreste und Hohlräume im Boden zurück. Strauch: „Deshalb hat es bereits in den vergangenen Jahren umfangreiche Bodenuntersuchungen gegeben.” Mit dem Ergebnis, dass in puncto Belastung „der Boden durchaus für eine Gewerbeansiedlung nutzbar ist”.

Dennoch sind die Anforderungen an die Bautrupps, die derzeit das Gelände vom Kreisverkehr an der Übacher Weg hin zum „Technologie-Forum” öffnen, hoch. „Undurchsichtige Bodenverhältnisse”, sagt Strauch, machen Bagger- und Planierraupenfahrern die Arbeit schwer: Plötzlich kommen beispielsweise Löcher im Boden zum Vorschein oder ein großer, rostiger Tank, wie er momentan am Übacher Weg zu sehen ist. Um unliebsame Überraschungen möglichst auszuschließen, waren im Vorfeld umfangreiche Erkundungsbohrungen vorgenommen worden.
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