Alsdorf - Alsdorfs Geschäfte öffnen vor Weihnachten länger

Alsdorfs Geschäfte öffnen vor Weihnachten länger

Von: vm
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Die Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing hat sich für dieses Jahr länger Öffnungszeiten an den letzten Tagen vor Weihnachten überlegt. Foto: Peter Steffen/dpa

Alsdorf. Peter Steingass macht sich nichts vor: In Alsdorf fände vielleicht das „Last-Minute-Weihnachtsgeschäft“ statt, aber die großen Einkäufe seien in der Regel im Vorfeld schon in größeren Städten erledigt worden. „Deshalb macht es keinen Sinn, an einem Sonntag deutlich vor Weihnachten die Geschäfte zu öffnen“, sagt der Vorsitzende der Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing.

Neben ihm sitzt Heidrun Thater, die mit zum harten Kern der Einzelhändler zählt, der sich über Aktionen und dergleichen Gedanken macht.

Im vergangenen Jahr hatte kein verkaufsoffener Sonntag stattgefunden – aus den gleichen Gründen wie in diesem. Neben der mangelnden Resonanz waren das die, wie Steingass sagt, „möglichen Angriffe durch Verdi“. Die Gewerkschaft setzt sich für eine striktere Auslegung der Gesetzeslage, was die Einhaltung der Sonntagsruhe anbelangt, ein. Demnach muss eine Ladenöffnung immer mit einer Großveranstaltung verbunden sein, die eine ausreichende Anzahl an Menschen anzieht.

Alternativ hat sich die Aktionsgemeinschaft für dieses Jahr längere Öffnungszeiten an den letzten Tagen vor Weihnachten überlegt. Am Donnerstag, 21. Dezember, und am Freitag, 22. Dezember, sollen viele Geschäfte bis 20 Uhr öffnen, am Samstag, 23. Dezember, bis mindestens 16 Uhr. Manche Läden hätten von sich aus sogar bis 18 Uhr geöffnet, so Steingass. Spezielle Aktionen seien nicht geplant, von der Lesung in der Buchhandlung Thater am Donnerstag von 18 bis 20 Uhr mit Regina Bonni und Frank Esser abgesehen.

Auf Initiativen wie diese hoffen Thater und Steingass aber in größerem Umfang aus den Reihen der Einzelhändler – ob sie nun Mitglied sind oder nicht. „Wir dürfen den Kampf gegen den Internethandel nicht aufgeben“, findet Steingass. Die Vielzahl an Filialisten und „one-man-shows“ inhabergeführter Geschäfte erschwere die Lage, das sei ihm natürlich bewusst.

Für das nächste Jahr könne man sich dennoch wieder einen verkaufsoffenen Sonntag vorstellen, weil der vierte Advent dann günstiger liegt. „Dann müssen wir aber auch ordentlich was auf die Beine stellen“, so Steingass.

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