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Alsdorfs Eingang bekommt ein neues Gesicht

Von: mabie
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Wird in Kürze abgerissen: Das Eckhaus am Bahnhofsplatz weicht einem modernen Bau mit 33 Wohnungen. Foto: Markus Bienwald

Alsdorf. Er soll den Eingangsbereich zur City kräftig aufwerten: der Neubau eines Wohn- und Geschäftshauses am Bahnhofsplatz in Richtung Würselener Straße. Die Alsdorfer SPD stellte das Bauvorhaben rund 50 Interessierten im benachbarten Billardcafé vor.

Dieter Sandlöbes als Geschäftsführer des Investors, der Gemeinnützigen Siedlungsgesellschaft (GSG) Alsdorf freute sich über die rege Resonanz. Auch, wenn die Vorstellung nach rund 45 Minuten bereits vorbei war, hinterließ der geplante Bau doch viel Eindruck. 33 Wohnungen, eine Praxis und 45 Stellplätze sind an der Stelle geplant, wo sich derzeit noch ein abrissreifes Gebäude befindet.

„Der Bau wird in Kürze niedergelegt“, unterstrich Sandlöbes, dann werde in direkter Nähe zum Zentrum, zur Euregiobahn und zum zentralen Bushof ab Mai, spätestens Juni 2015 der Bau erstmals bezogen. Die Bauzeit beginnt zirka Mitte März und wird rund 13 bis 14 Monate in Anspruch nehmen. Ein noch nicht festgelegter Generalunternehmer – die Ausschreibung läuft – wird für die Fertigstellung komplett verantwortlich zeichnen. „Damit haben wir nur einen Ansprechpartner und einen Bauleiter“, legt Sandlöbes dar, der hofft, bis Ende Februar den Unternehmer gefunden zu haben.

Erste Mietanfragen

Mietanfragen gibt es derzeit auch schon, aber erst ab Herbst können die 47 bis 102 Quadratmeter messenden Wohnungen auf sechs Stockwerken tatsächlich auch vorgemerkt werden. „Bei den Wohnungsgrößen haben wir eine Menge Zwischenstufen, die meisten messen zwischen 60 und 70 Quadratmetern und bestehen aus zwei Zimmern, Küche, Diele und Bad“, erläuterte Sandlöbes. Bei einem geplanten Mietpreis von sieben Euro pro Quadratmeter und aktuell etwa zwei Euro Nebenkosten, soll so günstiger Wohnraum in zentraler Lage zu einem ansprechenden Preis entstehen. Wohnberechtigungsscheine sind nicht nötig, geringe Heizkosten soll der Bau nach KFW-70-Standard mit einer Holzpelletsheizung garantieren. Alle Wohnungen haben zudem Loggias, Balkone oder Terrassen, was natürlich besonders für die Penthouse-Wohnungen ganz oben gilt.

Eine diskussionswürdige Problematik bleibt aber die am Bahnhofsplatz ohnehin schon angespannte Parkraumsituation. Hier will der Investor neue Stellplätze schaffen, die natürlich von den künftigen Nutzern auch angemietet werden müssen. SPD-Fraktionsvorsitzender Detlef Loosz stellte in diesem Zusammenhang fest, dass auf dem zentralen Platz ohne viel Aufwand problemlos weiterer Parkraum geschaffen werden könne. Und Dieter Sandlöbes verwies auf den nahe gelegenen Parkplatz am Bahnhof, der weitere 80 Stellplätze vorhalte.

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