Alsdorfs Burg hat Platz für gleich drei Trauzimmer

Von: Stefan Schaum
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Neuer Ort für das Jawort: Die Alsdorfer Standesbeamtinnen Margret Buttgereit und Burgunda Nießen (v.l.) haben auch ihre neuen Büroräume in der Alsdorfer Burg bezogen. Auch Bürgermeister Alfred Sonders (3.v.l.) kann bei Bedarf die Eheschließungen vollziehen. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Noch stehen ein paar Umzugskartons im neuen Büro, doch bald sollen auch die verschwunden sein. Dann ist der Ortswechsel des Alsdorfer Standesamtes perfekt: Raus aus dem Rathaus und rein ins neu gestaltete Innenleben der Burg.

Ab Montag, 18. März, sind die Alsdorfer Standesbeamten nur noch im Erdgeschoss des städtischen Wahrzeichens anzutreffen. In ihren bisherigen Räumen auf der ersten Etage des Rathauses sollen Besprechungszimmer entstehen und zusätzlicher Platz für das Wahlbüro, zudem können bald die stellvertretenden Bürgermeister von ihren derzeitigen Büros auf der fünften Etage nach unten wechseln.

Ein Gewinn für alle Seiten also – der Umzug habe sich geradezu aufgedrängt, sagt Bürgermeister Alfred Sonders. „Die Räume der Burg bieten einfach ein richtig schönes Ambiente für ein Standesamt und die Trauzimmer.“ Eines davon, das historische Von-Lovenberg-Zimmer, wurde bereits zuvor als besonders schicker Ort für das Jawort benutzt. Dort hat sich kaum etwas verändert. Doch nun gibt es daneben einen größeren Raum, in dem bei Trauterminen an die 60 Personen Platz finden können.

Hier war zuvor der Treffpunkt der Alsdorfer Ortsgruppe der Arbeiterwohlfahrt (AWO), die nun in der Remise nebenan ihre Heimat hat. Einen dritten Raum gibt es ebenfalls, in einem ehemaligen Lagerraum der AWO. Der ist zwar klein, doch genau das ist gewollt. Sonders: „Dieser Raum ist ideal für kleine Hochzeitsgesellschaften oder Paare, die ganz allein heiraten möchten und sich in einem größeren Raum womöglich verloren vorkommen.“ Neu und modern gestaltet worden ist auch dieser Raum, der wie die übrigen Burgzimmer noch genug historisches Flair zu bieten hat.

Mittel aus dem Konjunkturpaket

Die Büros der Standesbeamtinnen finden gleich neben dem Haupteingang der Burg vor den Trauzimmern. Die von der Grund- und Stadtentwicklungsgesellschaft (GSG) realisierte Umgestaltung wurde aus Mitteln des Konjunkturprogramms II finanziert. Mit dem Umzug des Standesamtes ist das neue Leben in der Burg komplett. Die GSG-Mitarbeiter arbeiten auf den oberen Etagen, zusätzlich bietet das Gebäude Platz für Vereine. Die Prinzengarde und die Viktoria-Schützen haben im Keller ihre Räume, zusätzlich werden das Archiv des Festkomitees Alsdorfer Karneval und das stadthistorische Archiv des Alsdorfer Geschichtsvereins in der Burg untergebracht.

Fanden bislang nur einmal pro Monat samstags Trauungen im Von-Lovenberg-Zimmer statt, soll das ab dem 6. April an jedem Samstag zu haben sein. Gegen einen kleinen Aufpreis, der für die beiden anderen Trauzimmer nicht fällig wird. Die Nachfrage ist da, freut sich Alfred Sonders. Und es seien nicht bloß die Alsdorfer, die Termine anfragen. „Bei uns haben schon Paare aus der gesamten Städteregion und darüber hinaus geheiratet. Es trägt gut zur Imagebildung bei, wenn auch Aachener für ihre Trauungen unsere Alsdorfer Burg wählen.“

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