Alsdorfs Bürgermeister zieht Bilanz

Von: Lars Odenkirchen
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Auf den Punkt gebracht: Alfred Sonders beim Rückblick auf das erste Jahr im Amt. Foto: Lars Odenkrichen

Alsdorf. Sitzen ist nicht Alfred Sonders Ding. Nur ein paar Minuten hält es den Alsdorfer Bürgermeister im Kleingärtnerheim „Am Kiesacker” in Ofden auf seinem Stuhl, dann steht er auf und lehnt sich gegen den Tisch.

Nah am Bürger und nicht um ein deutliches Wort verlegen - das ist das Bild, das Sonders bei seinem Rückblick auf das gut erste Jahr seiner Amtszeit vermittelt.

Dabei spielt nicht nur die Vergangenheit eine entscheidende Rolle: Viel Wert legt der Bürgermeister in seinem Vortrag auf das, was er in Zukunft noch in Alsdorf erreichen will. Als ein Kernproblem sieht Sonders das schlechte Image der Stadt: „Wir sind nicht schlechter als Baesweiler oder Herzogenrath. Alsdorf bietet, mit Ausnahme von Aachen, vielleicht das beste Freizeit- und Kulturangebot der Städteregion. Nur ist in den Augen vieler Menschen Alsdorf immer noch die Kull.”

Das Stadtzentrum wird von Auswärtigen nicht wahrgenommen

Probleme sieht Sonders auch darin, dass das Stadtzentrum gerade von Auswärtigen oft gar nicht als Solches wahrgenommen wird. Das Zentrum sei dennoch im Aufschwung und biete niveauvolle Einkaufsmöglichkeiten, stellte Sonders fest. Vielen Besuchern sei dies aber nicht bewusst, weil die Geschäfte über verschiedene Straßen verstreut lägen.

Abhilfe will er nun unter anderem mit Stadttoren schaffen, die den Eingang ins Zentrum auch optisch hervorheben sollen. Am Herzen liegt Sonders außerdem die Aktion „100 mal 1000”: 100 Unternehmer und Geschäfte der Stadt sollen jeweils 1000 Euro jährlich bereitstellen, um das Stadtmarketing nach vorne zu bringen und zusätzliche Veranstaltungen und Feste zu finanzieren, die Alsdorfs Image aufbessern können.
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