Alsdorfer Song peppt die Squash-WM auf

Von: Stefan Schaum
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Die Gitarre hat er stets griff
Die Gitarre hat er stets griffbereit: Als Musiker setzt sich Gabriel Diaz gern in Szene. Nächstes Ziel des Gastronomen: Die „Gypsy Kings” zu beerben. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Was für König Fußball längst zum guten Ton gehört, soll jetzt auch die Squash-Weltmeisterschaft in Schwung bringen, die am Samstag in Paderborn beginnt: ein eigener WM-Song mit ordentlich Pepp.

Den hat die Band des Alsdorfer Gastronomen Gabriel Diaz parat.

„Somos Estrellas” („Wir sind die Sterne”) heißt das Stück, das der 46-jährige Musiker gemeinsam mit den Sängern Jessica Schielmann und Fino Gaston aufgenommen hat. Mit an Bord auch Tom Pulse alias DJ Easy. Flamenco-Pop mit treibender Gitarre, hymnischer Melodie und dem gewissen Gute-Laune-Sommer-Feeling.

„Genau das Passende für so ein Sportereignis”, sagt Diaz, der mit der Formation „Ritmo 69” auch künftig möglichst oft unterwegs sein will. Der Erfolg gibt ihm Recht. Der Song „Taka Taka”, den er im ZDF-Fernsehgarten vorgestellt hatte, habe es „zu einigen Einsätzen im Radio gebracht”. Das eigene Restaurant, in dem der Song bei abendlichen Treffen geschrieben worden ist, müsse künftig wohl ein wenig zurückstecken, die Musik sei nun mal seine Leidenschaft.

„Zuhause waren wir so eine Art Kelly Family”, sagt Diaz in Erinnerung an die Gesangsabende mit seinen sieben Geschwistern und dem Vater, der die spanische Laute zu zupfen pflegte. „Das war damals alles ganz traditionell, heute will ich meine spanischen Wurzeln moderner präsentieren.” Welches Erbe er gerne antreten würde, verrät er auch: „Die Gypsy Kings sind ja auch schon ganz schön alt geworden. Da braucht es vielleicht bald mal einen Nachfolger.”

Den WM-Song wird er am Samstag live in Paderborn präsentieren, gleich vor dem ersten Squash-Match. Und welche Teams treffen dabei aufeinander? Ausgerechnet Spanien und Deutschland! „Ist doch der beste Start, den man sich wünschen kann.” Zu wem er hält? Da muss Diaz nicht lang überlegen, der bereits den Fußball-WM-Triumph der Spanier im vergangenen Jahr mit seinen Landsleuten in Alsdorf euphorisch gefeiert hatte. Ansonsten hat er mit der Sportart Squash eigentlich nicht viel am Hut. „Ich hab das mal mit ein paar Freunden gespielt, aber das wars dann auch.” Doch wenn sich so ein Event musikalisch begleiten lässt, ist er freilich gern dabei.
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