Alsdorfer Geschichtsverein: Rudolf Bast wiedergewählt

Von: jope
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Alsdorf. Der alte (und seit der Vereinsgründung von 1980 amtierende) Vorsitzende Rudolf Bast steht dem Alsdorfer Geschichtsverein für zwei weitere Jahre vor.

Bei der von Alterspräsidentin Josefine Vorhagen (Schaufenberg) geleiteten Vorstandswahl im Rahmen der Jahreshauptversammlung wurde Bast einstimmig wiedergewählt.

Ebenso einstimmig fiel die Wahl der anderen Vorstandsmitglieder im großen Sitzungssaal des Rathauses aus: 2. Vorsitzender Georg Lompa, Schriftführer Karl-Bernd Ghislain und Schatzmeister Bernd Hilgers.

Eine Formulierung - die sowohl Bast, Lompa und Hilgers ihrer Wahl folgen ließen - ließ dabei aufhorchen: „Ja, noch einmal”. Rudolf Bast konkretisierte: „Die Vorstandsmannschaft ist in ein Alter gekommen, in der sie sich Gedanken um geeignete Nachfolger, um einen Generationswechsel machen muss”.

Reise nach Israel

Eine kleinere Änderung gibt es in der Besetzung der Kassenprüfer: Egon Beilfuß aus Mariadorf steht dem Dreier-Gremium aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung, für ihn rückt Egidius Backes nach. In ihren Ämtern verbleiben Karl-Heinz Heinen (Hoengen) und Josef Schneiderwind (Begau).

Das Jahresprogramm des Alsdorfer Geschichtsvereins ist bereits mit einer interessanten Exkursion nach Essen (Dom und Zeche Zollverein) angelaufen. Höhepunkt des Jahres wird eine Studienreise nach Israel unter der Leitung des stellvertretenden Vorsitzenden und Archäologie-Experten Georg Lompa vom 10. bis 17. Oktober sein. Einige Plätze sind noch frei. Die vergangenen Jahresblätter des Geschichtsvereins - Rudolf Bast schrieb hier über die Bunker in Alsdorf - haben einen guten Absatz und eine positive Resonanz gefunden. Und schon sind die nächsten Jahresblätter in Vorbereitung. Eingang in das Heft sollen unter anderem ein Vortrag des Historikers Professor Pape über die politische Entwicklung unserer Region in den vergangenen beiden Jahrhunderten und ein Aufsatz des Vereinsmitgliedes Dr. Franz Schneider (Ofden) über jüdisches Leben in Alsdorf finden. Der Geschichtsverein - und hier besonders Dr. Schneider - hatten sich sehr aktiv in die städtischen Veranstaltungen zur 70. Wiederkehr der Reichspogromnacht am 9. November eingebracht.

Neben Dr. Schneider lobte Vorsitzender Rudolf Bast diesmal besonders zwei weitere Mitglieder des Geschichtsvereins: Kathi Brendt und Reinhard Wirtz. Der Vorstand hat beide als Beisitzer koopiert. Sie leisten mit ihren Büro- und technischen Fähigkeiten bei der Organisation und Durchführung der Veranstaltungen wertvolle Dienste.
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