Alsdorfer Geschichtsverein lädt zu Vortrag

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Alsdorf. Der Abschluss des Wiener Kongresses und der Schlacht von Waterloo sind die zur Zeit prägenden historischen Jahrestage.

Die Auswirkungen dieser Ereignisse auf das Rheinland bis hin nach Alsdorf sind Thema des öffentlichen Vortrags von Privatdozent Dr. Pape beim Alsdorfer Geschichtsverein am Donnerstag, 18. Juni – nicht am 24. Juni, wie ursprünglich angekündigt – um 19.30 Uhr im Alsdorfer Rathaus.

Im wahrsten Sinne des Wortes ausgegrenzt fällt Alsdorf an Preußen, das sich mit dem liberal gesinnten, französisch ausgerichteten Rheinland schwer tut. Das aus Berliner Sicht weit entfernte Rheinland hält am französischen Recht fest und soll in das preußische Rechts- und Verwaltungssystem integriert werden, während die neue Zollgrenze nach Westen und zu den altpreußischen Provinzen im Osten zum Zusammenbruch der rheinischen Wirtschaft und zu Massenarbeitslosigkeit im Rheinland führen.

Gleichzeitig erscheinen forsch auftretende preußische Beamte und Offiziere als Wesen einer sozial rückständigen Welt und katholische geprägte Rheinländer als provokanter und schwer regierbarer Volksstamm.

Matthias Pape lehrt Neuere Geschichte an der RWTH Aachen und ist Autor des Buchs „Umbrüche – Die Region Aachen vom Roer-Département zur Städteregion 1800-2009“ (Aachen: Thouet-Verlag 2009).

Der Titel seines Vortrags lautet: „Von Frankreich nach Preußen – Politisch-gesellschaftlicher Umbruch in den Rheinprovinzen 1814/15“.

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