Alsdorf - Alsdorfer freuen sich über Komplimente von Gästen aus Brunssum

Alsdorfer freuen sich über Komplimente von Gästen aus Brunssum

Von: mas
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Eingerahmt von den Beigeordneten Jack van Oppen (l.) und Ger Gerarts (4.v.l.) sah sich Brunssums Bürgermeister Luc Winants (2.v.l.) mit Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders (3.v.l.) und Verwaltungskräften aus der Partnerstadt um. Daran nahmen auch Alsdorfs Alt-Bürgermeister Helmut Klein (r.) und Ehefrau Jutta teil. Foto: Sigi Malinowski

Alsdorf. Luc Winants hatte vieles gesehen. In einer Stadt, deren jetziger Zustand ihm imponiert. Mit Mund und Händen zeichnete der Brunssumer Bürgermeister temperamentvoll beim gemeinsamen Kaffee das nach, was ihm bei der Stadtrundfahrt – von seinem Alsdorfer Kollegen Alfred Sonders geführt – geboten wurde.

Charmant, wie die Niederländer nun mal sind, baute der neue Brunssumer Ratschef dann aber auch noch ein Kompliment ein. „Ich bin begeistert, wie schnell Sie reden können“, gratulierte Winants dem Kollegen Sonders. Der Gelobte reichte den Stab weiter an den Alsdorfer Pressemann Klaus Mingers. „Ich musste so schnell reden, weil der Herr Mingers so schnell gefahren ist.“ Da fielen vor Lachen fast die Kuchenbröckchen wieder auf die Teller.

Gute drei Stunden waren die Herren mit weiteren Begleitern unterwegs. Zwei Anlässe waren miteinander verknüpft. Die Städtepartnerschaft zwischen den beiden ehemaligen Kohlezentren feiert ihren 25. Geburtstag. Zudem ist Luc Winants seit Januar neuer Bürgermeister in der südlimburgischen Stadt. In der Remise der Alsdorfer Burg fand Winants, er wurde begleitet von seinen beiden Stellvertretern und Beigeordneten Jack van Oppen und Ger Gerarts sowie von seiner Sekretärin, viele Gemeinsamkeiten.

Sowohl was seinen Freund Sonders als auch die beiden Städte angeht. Im Beisein des früheren Alsdorfer Bürgermeisters Helmut Klein zeigte sich Winants begeistert von dem, was er gesehen hatte. Sonders gingen die Mundwinkel bis an die Ohren, als er vernahm, „ich habe eine sehr schöne Stadt gesehen, in der an vielen Plätzen ihre Geschichte zu sehen ist“. Bislang war der Niederländer „über das komplette Südlimburg nur bis Aachen gekommen, aber hier ist es auch sehr schön“. Der Anna-Park „ist ein Platz für die Zukunft von Alsdorf“, lobte der 49-jährige Brunssumer. Er erkennt darin einen „Rohdiamanten“.

Bedauern drückten die Niederländer aus, dass „wir unsere Gebäude und alle anderen Dinge, die den Bergbau betreffen, nicht mehr haben“. In dieser Hinsicht habe man vorschnell alles platt gemacht, räumte die Delegation ein. Winants lud den Alsdorfer Kollegen und die komplette Stadtspitze zum Gegenbesuch nach Brunssum ein. „Wir sind vom gleichen Schlag und sollten noch näher zusammenrücken“, erweiterte er seine Offerte an die Alsdorfer.

Natürlich freut man sich auch auf niederländischer Seite auf das Alsdorfer Europafest und auf die sportlichen Aktivitäten. Besonders stellten die beide Seiten dabei das Fußballspiel heraus, das am Eröffnungsabend des Festes im Mariadorfer Südpark Niederländer und Deutsche aufeinander treffen lässt. Nach dem harmonischen Aufeinandertreffen im Herzen Alsdorfs kann man davon ausgehen, dass das Spiel 5:5, 8:8 oder 11:11 ausgeht. Es lässt jedenfalls auf ein Unentschieden deuten.

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