Alsdorfer Flüchtlingshilfe als Beispiel für Schulprojekt

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Viele Fragen an den Bürgermeister: Die Schüler Thomas van Camp (l.) und Vince di Giulio haben Alfred Sonders in seinem Amtszimmer besucht und über den Umgang mit Flüchtlingen gesprochen. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. Viele Fragen rund um die Unterbringung von Flüchtlingen hat Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders Thomas van Camp und Vince di Giulio beantworten. Die zwei Schüler des Charlemagne College in Landgraaf, durften Sinderns besuchen und mit ihm diskutieren.

„Hoe gaat Duitsland om met de grote Toestroom van Fluchtelingen?“ („Wie geht Deutschland mit dem großen Flüchtlingsstrom um?“) ist Titel eines Schulprojektes, für das Alsdorf nun als kommunales Beispiel dient. Die vergangenen Monate seien für die Stadt eine große Herausforderung gewesen, sagte Sonders im Gespräch mit den Jugendlichen.

Doch dank einer großen Zahl ehrenamtlicher Helfer konnten – und können – die Flüchtlinge gut betreut werden. Derzeit sei die Erstaufnahmeeinrichtung in der Sporthalle des Berufskollegs am Heidweg zwar leer und die Unterbringung in privatem Wohnraum sei auf einem guten Weg.

Doch könne niemand sagen, wie sich die Flüchtlingszahlen in den kommenden Monaten entwickeln werden. „Wir haben noch Kapazitäten“, sagte Sonders, „doch sollte noch einmal eine solch große Welle wie im vergangenen August und September kommen, wird es auch bei uns eng.“

Gleichwohl sei er optimistisch. „In Krisensituationen muss man einfach nach vorne gehen!“ Was die Integration betreffe, sei die Stadt Alsdorf ganz klar durch ihre Bergbauvergangenheit geprägt. „Unten im Bergwerk waren alle schwarz!“ Soll heißen: Im menschlichen Miteinander spielt die Hautfarbe keine Rolle.

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