Alsdorfer Burg trägt wieder ihr Märchenkleid

Von: Stefan Schaum
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Viele Mitstreiter, viele Aktionen: Die Veranstalter des Weihnachtsmarktes wollen Akzente rund um die Burg setzen. Foto: Stefan Schaum

Alsdorf. An alten Bekannten wird es nicht mangeln. Der Nikolaus schaut täglich mit seinen Engeln vorbei, der Märchenonkel öffnet seine dicken Bücher und der Nachtwächter löscht nach dem Zapfenstreich das Licht. Viele lieb gewonnene Dinge prägen die 13. Auflage des „Phantastischen Wintermärchens” an der Alsdorfer Burg. Und so manches Neue.

So werden zum Weihnachtsmarkt erstmals die wuchtigen Kerker-Tore geöffnet, um einen ganz besonderen Platz für weihnachtlichen Budenglanz zu schaffen.

In puncto Größe wird das Wintermärchen ohnehin zulegen. „Wir haben mehr als 60 Aussteller”, sagt Aktionsgemeinschafts-Vorsitzender Toni Klein, „so viele waren es noch nie”. Drei davon werden ihr Angebot in dem Gewölbekeller präsentieren, in dem es auch eine urige kleine Kneipe geben soll.

Die Reize des alten Gemäuers verleihen nicht nur dort dem Weihnachtsmarkt Charakter. Ob es die unzähligen Lichtlein in den Bäumen des Parks sind oder das alte Kopfsteinpflaster im Burginnenhof - ein romantisches Ambiente begleitet die Besucher auf Schritt und Tritt.

Dicht beieinander

In diesem Jahr soll der Schwerpunkt des Angebotes auf dem Kunsthandwerk liegen. Kompakt präsentiert. „Wir wollen die Buden möglichst dicht beieinander haben, um eine heimelige Atmosphäre zu schaffen”, sagt Toni Klein.

Rund um den Innenhof, die Bühne und zwei Zelte im Burgpark sollen Geschenkideen und kulinarische Angebote ihren Platz finden. „Hier wird wieder deutlich, wie wichtig die Burg für Alsdorf ist und wie die Bürger von ihr profitieren”, nimmt Bürgermeister Alfred Sonders den Markt zum Anlass, auch für die künftige Nutzung zu werben. „Wir wollen dieses in unserer Stadt einmalige Gelände noch aufwerten und für viele Veranstaltungen und Vereine nutzen.”

Vom Freitag, 26. November, bis Sonntag, 5. Dezember, werden zahlreiche Besucher zum Weihnachtsmarkt erwartet, der täglich von 16 bis 21 Uhr geöffnet ist und an den Sonntagen bereits um 14 Uhr. Nicht nur aus Alsdorf sollen die Gäste kommen. „Unser Markt ist auch in den umliegenden Kommunen sehr beliebt”, sagt Toni Klein.

Entsprechend hoch ist die Auflage des umfangreichen Programmheftes, das die täglichen Highlights auflistet. 15000 Stück sind gedruckt, die auch in den Nachbarstädten ausgelegt werden sollen. Durch Initiative einiger Händler soll zudem ein Sicherheitsdienst finanziert werden, der auch nachts auf dem Gelände präsent ist - im vergangenen Jahr hatte es dort zahlreiche mutwillige Zerstörungen gegeben.

Last-Minute-Shopping

Mit dem Ende des „Phantastischen Wintermärchen” soll der Lichterglanz in der Innenstadt fortgesetzt werden. Von Donnerstag bis Sonntag, 19. Dezember, sollen Crépes, gebrannte Mandeln, Glühwein und mehr auf Plätzen in der Innenstadt angeboten werden.

Auch einige nostalgische Karussells sollen sich dort jeweils von 14 Uhr bis etwa 19 Uhr drehen. Bis zum Last-Minute-Christmas-Shopping am verkaufsoffenen, vierten Adventsonntag. So lange sollen in der Alsdorfer Innenstadt übrigens auch Weihnachtsengel unterwegs sein und auf das Fest einstimmen.

Offiziell eröffnet wird der Weihnachtsmarkt am Freitag, 26. November, um 18 Uhr. Ab 19 Uhr wird Schalgersängerin Sylvia Martens auf der Bühne stehen. Musikalische Akzente soll es auch an den folgenden Tagen geben. Ob mit der Borgwald-Kapelle (Samstag, 27. November, 16 Uhr) oder Aufführungen von Kindergartenkindern.

Während der ersten drei Markttage präsentieren die Krippenfreunde Mariadorf in der Burg einige ihrer Krippen. Dort wird Hanna Rombach an weiteren Tagen Töpfer-Workshops für Kinder anbieten.

Eine einstündige Fackelwanderung startet am Dienstag, 30. November, um 19 Uhr am Burgtor. Am Mittwoch, 1. Dezember, ist Seniorentag. Dazu gehört auch ein Auftritt des Männerchores „De Bronsheimer” aus Alsdorfs Partnerstadt Brunssum.

Während des gesamten Marktes wird die AWO eine zusätzliche Cafeteria im Kaminzimmer der Burg einrichten, die auch von Seniorengruppen reserviert werden kann.

Besinnliche Andachten an der Kriegergedächtniskapelle wird es von Dienstag bis Freitag, 30. November bis 3. Dezember, jeweils um 20 Uhr mit Pastoralreferentin Bärbel Schumacher geben.
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