Alsdorfer Bürger Union rüstet sich für Kommunalwahl

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Alsdorf. Bernd Mortimer bleibt weiter Vorsitzender der Alsdorfer Bürger Union (ABU). Dies ist das einstimmige Votum der Vorstandsneuwahlen im Haus Sevenig in Mariadorf. Aber auch alle anderen Vorstandsmitglieder wurden von den sehr zahlreich erschienen Mitgliedern jeweils einstimmig bestätigt.

Klare und deutliche Worte fand Bernd Mortimer zur Arbeit der ABU im Rat: „Da haben wir klare Kante gezeigt.“ Er erinnerte an die Ablehnung zur Einstellung eines sogenannten „Super-Geschäftsführers“ bei den städtischen Gesellschaften und an das Nein der ABU zum Thema Gebühren- und Steuererhöhungen. „Da ist auf uns schon ganz massiv Druck ausgeübt worden, damit wir unsere Meinung in diesem Thema ändern, doch wir sind standhaft geblieben, und dass ist und war gut so“, so Mortimer.

Ebenfalls erinnerte er an die Unterschriftenaktion der ABU, bei der innerhalb von wenigen Tagen mehrere hundert Unterschriften gegen die Erhöhung der Parkgebühren zusammen gekommen waren. Leider habe dies die Verwaltung nicht sonderlich interessiert, bedauerte der ABU-Vorsitzende.

Seitenhieb auf die CDU

Auch in die Diskussion ums Dorfgemeinschaftshaus in Warden habe man sich aktiv eingemischt, wobei es für die ABU immer festgestanden habe, dass es sich beim Dorfgemeinschaftshaus um eine unverzichtbare Größe für den Ortsteil handele. Ein Abriss kommt für die ABU auch weiterhin nicht in Frage, so Mortimer.

Einen kleinen Seitenhieb gegen seine früheren CDU-„Kollegen“ konnte sich Mortimer nicht verkneifen. „Man stelle sich vor, ich als CDU-Vorsitzender hätte diesen Vorschlag in die Diskussion gebracht: die ‚üblichen Verdächtigen‘ innerhalb der CDU in Stadt und Kreis‚ hätten sicherlich wieder genüsslich ihre ‚Messer gewetzt‘ und lautstark umfassende personelle Konsequenzen gefordert.“

Auch auf das Ende der Kooperation mit der SPD ging Mortimer umfassend ein. Er halte es nach wie vor für richtig, dass die ABU keine Zustimmung für diesen „Super-Geschäftsführer“ gegeben habe. Alleine aus Kostengesichtspunkten wäre dies ein „Wahnsinn“ geworden. Letztlich habe aber aus seiner Sicht die Vernunft gesiegt und die Sache sei in der Versenkung verschwunden. Dass die SPD-Fraktion daraufhin die Kooperation kündigte, sei bedauerlich, habe man doch in den vergangenen Jahren relativ gut zusammengearbeitet. Die Entscheidung sei, wie der SPD Vorsitzende Hans-Peter Thelen bei jeder Gelegenheit betone, von Seiten der „Genossen“ wohl „unumkehrbar“, sagte Mortimer.

Geschäftsführer Norbert Koerlings berichtete über die gute Mitgliederentwicklung. Auch der Kassenbericht fiel sehr positiv aus, was Koerlings unter anderem auf die Tatsache zurückführte, dass es bei der ABU keinen einzigen Beitragssäumigen gebe und es auch mit Spenden und Zuwendungen sehr „gut laufe.“ Mit diesem Polster ausgestattet lasse sich prima Wahlkampf machen.

Programm zusammenstellen

Apropos Kommunalwahl: Die ersten Vorbereitungen liefen jetzt an, personell sei man ja schon seit langem gut aufgestellt. Auch die Beratungen zum Wahlprogramm würden jetzt starten und sollen in einer Versammlung Anfang 2014 der Bevölkerung vorgestellt werden, so der Geschäftsführer.

Im Mittelpunkt stand dann ein Bericht des stellvertretende Vorsitzenden der UWG-Fraktion in der Städteregion Aachen, Hans-Jürgen Fink. Er bedankte sich für die gute Zusammenarbeit zwischen den beiden jeweiligen Fraktionen. Als Beispiel nannte er die Weiterentwicklung und die Zukunft des VABW.

Er legte dar, dass letztlich viele Entscheidungen im Städteregionstag gefällt werden, die massive finanzielle Auswirkungen für die Haushalte in den jeweiligen Kommunen hätten. Die UWG sei hier auf die Meinungen der „freien“ Fraktionen in den jeweiligen Räten angewiesen, um in Aachen dann die Stimme für die Städte zu erheben und manchmal das Schlimmste zu verhindern. Hierzu warb er um Unterstützung und Mitarbeit durch die ABU.

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