Alsdorf will ne echte Marke werden

Von: Karl Stüber
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Pflichtlektüre: Bürgermeister Alfred Sonders (l.) und WfG-Geschäftsführer Dr. Axel Thomas blättern im visionären Programm „Alsdorf 2015”. Foto: Stüber

Alsdorf. Was sind die Stärken und Schwächen Alsdorfs? Und welche Lehren sind daraus zu ziehen? Dr. Axel Thomas, Geschäftsführer der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Städteregion mbH hat sich diesem Thema auf Wunsch von Bürgermeister Alfred Sonders gestellt.

Das tat er öffentlich, beim Neujahrsempfang der Stadt Alsdorf. Sein Oberthema lautet „Alsdorf als Marke im Zeichen der Städteregion”. Gegenüber unserer Zeitung konkretisierte Thomas die Aussagen, der auf reichlich Erfahrung in „Urban Branding” verweist.

Der WfG-Geschäftsführer sieht Alsdorfs Stärken in den Themenfeldern Energie, Automobilzulieferer, Logistik sowie Bildung/Weiterbildung. Schwächen macht er aus im Fehlen eines identitätsstiftenden Merkmals. Die Stadt verfüge (noch) nicht über eine Mitte und auch (noch) nicht über eine Klammer beziehungsweise eine Überschrift. Sein Rat lautet: Stärken betonen, Schwächen beheben!

Auf diesem Trip ist Bürgermeister Sonders. Rund um die Stadthalle und den neugestalteten Denkmalplatz will er mit Events Leben in die Bude bringen und mit der Umsiedlung von Gymnasium und Realschule auf dem Annagelände die City stärken - gemeinsam mit Geschäftsleuten, Vereinen und alle anderen Alsdorfern, die sich hierbei engagieren wollen.

Aber unter welcher Fahne ziehen die Streiter für ein besseres Alsdorf in die Vermarktungsschlacht? Für Sonders liegt die Lösung der Probleme und das entsprechende Konzept auf der Hand, besser in der Hand - aber für viele andere mutmaßlich angestaubt und ungenutzt in der Schublade. Es handelt sich um die schon seit ein paar Jahren vorliegende Denkschrift „Alsdorf 2015 - Handlungsprogramm Stadtentwicklung und Stadtmarketing 2004 - 2015”.

Hinter dem etwas sperrigen Titel steckt eine Studie der Arbeitsgemeinschaft Stadtmarketing. Beschrieben darin sind Möglichkeiten, wie sich Alsdorf nach der Ära der Steinkohle eine dauerhafte Position im Nordkreis erobern kann, beschrieben mit dem Logo „Alsdorf - Die Kultur- und Technologiestadt”.

„Das ist aber nicht griffig genug”, meint Sonders dazu. Er denkt daran, gemeinsam mit der Wirtschaftsförderungsgesellschaft die Grundlagen für einen neuen Slogan, eine neue Markenaussage für Alsdorf zu erarbeiten und dann die Bürgerschaft bei der konkreten Auswahl des Leitspruchs einzubeziehen.
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