Alsdorf will bei Pflegekindern sparen

Von: -ks-
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Alsdorf. Wo kann man bei der Jugendhilfe sparen? Das ist offenbar zum Beispiel bei Pflegekindern möglich. Die Stadt Alsdorf will auf Vorschlag des Jugendamtes von der Möglichkeit Gebrauch machen, „laufende Geldleistungen für Personen, die gegenüber dem untergebrachten Kind unterhaltspflichtig sind, angemessen (zu) kürzen”, wie es im Jugendhilfeausschuss hieß.

Der empfahl dies dem Stadtrat zur Beschlussfassung. Dabei beruft man sich auf das Sozialgesetzbuch VIII (§ 39 Abs. 4) und Richtlinien, welche die Jugendämter in der Städteregion Aachen aufgestellt haben. Die Verwaltung ist der Auffassung, dass zwischen Pflegeeltern, die auf Vermittlung des Jugendamtes ein fremdes Kind in ihre Obhut nehmen, und Verwandten, „insbesondere Großeltern, die ihr eigenes Elternkind betreuen, eine Differenzierung hinsichtlich der finanziellen Ausgestaltung vorzunehmen ist”.

Dies soll durch Anrechnung (Abzug) des Kindergeldes „in vollem Umfange” erfolgen. Darüber hinaus soll auch kein zusätzlicher Alterssicherungs- und Unfallversicherungsbeitrag geleistet werden. Es geht um eine jährliche Ersparnis für die Stadtkasse in Höhe von rund 63.000 Euro.
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