Alsdorf und Baesweiler erhalten Finanzspritze vom Land

Von: Holger Bubel und Stefan Schaum
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Land unter: Immer wieder mussten in den vergangenen Wochen die Helfer ausrücken. Foto: B. Oprée

Alsdorf/Baesweiler. Unter den 44 Kommunen, die in NRW vom Unwetter „Ela“ besonders stark betroffen waren und nun insgesamt 30 Millionen Euro vom Land erhalten, sind mit Alsdorf und Baesweiler auch zwei aus dem Nordkreis.

147.115 Euro fließen nach Baesweiler. „Diese finanzielle Hilfe ist sehr erfreulich“, kommentiert Bürgermeister Dr. Willi Linkens die Zuwendung. Ausreichend sei das Geld zwar nicht – auf etwa 300.000 Euro beziffert er die Beseitigung der im öffentlichen Raum entstanden Schäden – aber es werde dazu dienen, die Arbeit der Fremdfirmen zu bezahlen. So hatte allein das Fällen der vom Sturm geschädigten 50 Pappeln am Settericher Sportplatz 12.000 Euro gekostet. Rund 560 Stunden lang waren ehrenamtliche Helfer der Feuerwehr im Einsatz.

Auf mehr als 2000 Stunden – darunter viele von der Kommune zu zahlende Überstunden – brachte es der Bauhof. Diese Arbeitsstunden waren auch Grundlage für die Berechnung der Landeszuwendung, eingereicht wurden sie in Baesweiler vor vier Wochen.

Rechtzeitig die Dokumentation der Schäden und Aufwendungen eingereicht hat auch die Stadt Alsdorf, die nun mit dem netten Sümmchen von 107.559 Euro vom Land bedacht wird. 2246 Mehrstunden wurden von 138 Personen von Feuerwehr, Eigenbetrieb und Angestellten der städtischen Gesellschaften geleistet.

„Das Geld wird explizit für die allgemeine Infrastruktur der Kommune ausgegeben“, sagt Kämmerer Michael Hafers. Das sind etwa die Auszahlung von Personalmehrkosten, Sachaufwendungen, Behebung von Schäden. Zwar könnten mit der Zuwendung nicht alle Kosten gedeckelt werden, aber hilfreich sei diese dennoch.

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