Alsdorf startet großen Frühjahrsputz

Von: mas
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Nasse Böden, schneidiger Wind und mögliche Belastungen fürs Kreuz sind den Duffesheidener Bürgern kein Hindernis: Sie befreiten ihr Dörfchen vom wilden Müll. Foto: Sigi Malinowski

Alsdorf. Die Duffesheider sind keine „Frostbeulen“. Der heftige Hagelschauer war gerade verzogen, aber ein eisiger Wind pfiff dennoch um die Ecken. Kein Grund für die Einwohner, die Müllsammel-Aktion im Dörfchen zu verschieben. Gut 20 Bürger folgten wie seit 30 Jahren regelmäßig dem Aufruf der Stadt, Müll und Unrat zu beseitigen.

Dies geschieht im Rahmen der Aktionswoche „Sauber, Alsdorf!“ In dieser Woche gehen Alsdorfs Einwohner Hand in Hand dem wilden Müll an den Kragen.

Die Aktionswoche für eine saubere Stadt geht in ihre zehnte Runde und startete traditionsgemäß im Ortsteil Duffesheide. Handschuhe, Greifzangen, Müllsäcke wurden von der Stadt gestellt.

Dazu machten sich Erster Beigeordneter Ralf Kahlen, Stefan Maassen (Leiter des Eigenbetriebs Technische Dienste) und weitere Mitarbeiter der Stadt auf, um die Duffesheidener zu unterstützen.

Die Sammlungsaktion stellt auch eine Entlastung der städtischen Finanzen dar. Bis zu 500.000 Euro gibt die Stadt jährlich allein für die Entsorgung des wilden Mülls aus.

Zur Reinigung der Ortsteile Duffesheide und Reifeld steht wie in jedem Jahr auch der Bürgerverein parat. Für Geschäftsführerin Ursula Jorissen und ihre Mannschaft ist die Teilnahme eine Selbstverständlichkeit. „Wir leben hier auch an einer Verbindungsstraße, an der sehr viel Müll wild entsorgt wird“, zeigt sie ein Problem auf.

Ralf Kahlen sagt dazu: „Der Bürgerverein ist sehr aktiv und vermittelt auch einen starken Zusammenhalt.“ Zumindest moralische Unterstützung leistete auch Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers mit ihrem Besuch „op Duffeshei“.

Die Aktion „Sauberes Alsdorf“ endet am Samstag, 7. März. Am späten Vormittag danken Stadt und Stadtmarketingverein als Ausrichter den fleißigen Teilnehmern. Am Denkmalplatz wird das Deutsche Rote Kreuz ab Mittag Erbsensuppe ausschenken.

Bis dahin sind die Sammler bemüht, mindestens das Vorjahresergebnis zu erreichen. 2014 wurden acht Tonnen Müll zusammengetragen.

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