Alsdorf: Sportler machen ihre Stadt bekannter

Von: (r)
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Viele Hände geschüttelt: Stadtsportverbands-Vorsitzender Joachim Blume (3.v.l.) gratulierte Siegern und Ehrenamtlern. Foto: Dagmar Meyer

Alsdorf. Viele Vereinsvertreter und Freunde des Sportes in Alsdorf hat Joachim Blume, Vorsitzender des Stadtsportverbandes, bei dessen Neujahrsempfang begrüßt. Bei seinem Rückblick zeigt sich Blume erfreut darüber, dass auch in 2008 einige Sportlerinnen und Sportler mit sportlichen Erfolgen aufwarten konnten „und somit den Bekanntheitsgrad der Stadt erhöht haben”.

Auch lobte er die vielen Aktivitäten der Vereine auf sportlichem und gesellschaftlichem Gebiet.

Die Gäste aus Rat und Verwaltung bedachte er mit dem Wunsch, dass sie den Sportlerinnen und Sportlern in gut 60 Sportvereinen auch künftig unter die Arme griffen.

„Die Vereins- und Verbandsarbeit in Deutschland leidet insgesamt unter sinkender Popularität, die Bereitschaft zur Übernahme einer ehrenamtlichen Funktion lässt nach, die Mitgliederzahlen in den Vereinen sinken und der Altersdurchschnitt in den Vorständen steigt weiter an. Ohne das Engagement der Ehrenamtlichen haben die Vereine aber keine Überlebenschance!”

Enger zusammenrücken

Diesbezügliche Bedenken äußerte auch die Vorsitzende des Kreissportbundes, Karin Grunert. „Es heißt jetzt für alle, angesichts knapper Haushalte enger zusammenzurücken und nach kreativen Lösungen zu suchen.”

Menschen, die mit dem Vereinsleben und dem Sport nicht beschäftigt seien, könnten kaum nachvollziehen, was es bedeute, Woche für Woche für die Sache des Sportes in Sporthallen oder auf Sportplätzen zu stehen, um Menschen zu bewegen.

Keine öffentliche Institution könne diese Arbeit ersetzten. Im Auftrage des Kreissportbundes Aachen überreichte sie Joachim Blume eine Spende, die der Abnahme der Sportabzeichen zugute kommen soll. Alsdorfs stellvertretender Bürgermeister Heinrich Plum freute sich in seinem Grußwort darüber, dass viele Gäste aus der Partnerstadt Brunssum zum Empfang gekommen waren.

Landtagsabgeordneter Reimund Billmann (CDU) hob den Integrationsgedanken hervor: „Sport verbindet über Grenzen hinweg Menschen verschiedener Hautfarben. Hier zeigt sich, dass Menschen es gut miteinander können.” Seine Solidarität mit dem Stadtsportverband bekundete Dieter Kreutz, Vorsitzender des Stadtsportverbandes Herzogenrath. „Die Vereine müssen vom Ich-Gefühl zum Wir-Gefühl zurückkommen.”

Aufgelockert wurde der Empfang durch den Besuch des Stadtprinzen Jürgen V. und seiner Prinzessin Gisela.
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