Alsdorf - Alsdorf soll „Juwel” der nördlichen Städteregion werden

Alsdorf soll „Juwel” der nördlichen Städteregion werden

Von: Karl Stüber
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Hat den Masterplan der SPD in
Hat den Masterplan der SPD in der Tasche: Parteivorsitzender Hans-Peter Thelen. Foto: Stüber

Alsdorf. Die Führungsspitze der Alsdorfer SPD hat sich in Klausur begeben, zwar nicht im Kloster, aber doch hinter verschlossenen Türen. Herausgekommen ist dabei der „Entwurf Masterplan der SPD Alsdorf”.

Das Papier soll am 9. Juli im Rahmen eines Programmparteitages der Alsdorfer Genossen vorgestellt, von der Basis diskutiert und dann beschlossen werden, wie Parteichef Hans-Peter Thelen gegenüber der Lokalredaktion erläuterte. „Es ist die Fortschreibung des Kommunalwahlprogramms und beinhaltet die Konzentration auf die wesentlichen Ziele”, sagte Thelen. „Wir dürfen uns nicht verzetteln”, wollen die Sozialdemokraten angesichts des Nothaushalts und des bald drohenden „Negativkapitals” Kräfte bündeln und neue mobilisieren.

In Zukunft werde man gezwungen sein, freiwillige Ausgaben zu reduzieren. Allerdings sei es möglich, seitens der Kommune logistische Hilfe zu geben, um Selbsthilfe und Ehrenamt zu organisieren. Dabei soll der Arbeitsplan der SPD mit dem des Verwaltungschefs, dem SPD-Mitglied Alfred Sonders, und dessen Rathaus „korrespondieren”. Es gelte das neue positive Gefühl in Alsdorf weiter zu fördern und den damit verbundenen neuen Schwung zu Veränderungsprozessen zu nutzen. Thelen ist froh: „Das Stimmungsbild hat sich aufgehellt.”

Und das sind die Kernaussagen des Masterplans, der vom gesamten Stadtverbandsvorstand und Fraktionsmitgliedern erarbeitet wurde: „Wir wollen dafür arbeiten, dass Alsdorf im Jahr 2020 der attraktivste Wirtschafts-, Dienstleistungs- und Wohnort in der nördlichen Städteregion Aachen ist.” Dafür setze die SPD auf kulturelle Vielfalt, auf wachsende wirtschaftliche Potenziale, auf ein großes bürgerschaftliches Engagement und auf die kreative Kompetenz vieler junger Menschen. Sechs übergeordnete Ziele beschreiben, was „unsere Stadt bis zum Beginn des nächsten Jahrzehnts sein soll”.

Die Schulstadt mit dem besten Bildungsangebot: Alle schulischen Bildungsabschnitte sollen dauerhaft gesichert werden. Der Schulträger soll hierfür „alle Schulen” in einen baulichen Top-Zustand versetzen. Herzstück soll das neue Kultur- und Bildungszentrum im Anna-Park werden. Alle Schulen sollen Ganztagsschulen sein.

Sauberkeit als Grundlage

Die Wohnstadt mit dem besten Kultur- und Freizeitangebot: Hier geht es um die Sicherung des Angebots rund um den Weiher und das Naherholungsgebiet Broichbachtal, den angestrebten Haldenlandschaftspark, die Nutzung des Ambientes der Burg und des Bildungsstandorts Ana-Park.

Die Einkaufsstadt: Oberste Anforderung bleibt hier aus Sicht der SPD „ein sauberes Alsdorf”. Städtisches und privates Engagement sollen sich hier ergänzen. Die städtebauliche Planung „setzt gehobene Ansprüche für die Entwicklung von Wohnbaugebieten” wie auch für Gewerbebereiche „in der Nachbarschaft zu Wohnbebauung”. Attraktive Aufenthaltspunkte sind zu schaffen.

Die Technologiestadt: Stichworte sind hier positive Rahmenbedingungen wie Wohnqualität, kulturelle Vielfalt, Weiterbildungs- und Qualifizierungsangebote, das Energeticon „als Plattform” für Unternehmen und als außerschulischern Lernort sowie als Transferzentrum zwischen Forschung und regionalem Gewerbe. Eine große Rolle spielt dabei die verbesserte Anbindung durch die Euregiobahn.

Die Familienstadt: Die Sozialdemokraten wollen die besten Betreuungsangebote für jedes Kind in jedem Alter sicherstellen. In Kooperation mit städtischen Vereinen sollen die Ganztagsangebote an den Grundschulen erweitert werden.

Die Erlebnisstadt: Vielfältige Veranstaltungen im kulturellen, wirtschaftlichen oder sportlichen Bereich werden durch die Stadt dank professionellem Know-how mitorganisiert, stellt sich die SPD vor. Logistische Hilfen werden hierzu aufgebaut.
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