Alsdorf setzt künftig auf zwei Beigeordnete

Von: Karl Stüber
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Nur kurz beisammen: Alfred Sonders, dessen Amtszeit als Bürgermeister am 21. Oktober beginnt, wird schon Ende November auf den ausscheidenden Beigeordneten Klaus Spille (l.) verzichten müssen. Foto: Stüber

Alsdorf. Dass die Alsdorfer Verwaltung strukturell nach der Kommunalwahl vor einem großen Umbruch steht, wurde jetzt im Stadtrat deutlich. Der zum 20. Oktober aus dem Amt scheidende Bürgermeister Helmut Klein, der zuvor mit seinem Nachfolger Alfred Sonders (SPD) ausgiebig gesprochen hatte, sagte: „Die Strukturen hier werden sehr bald andere sein.”

Das lässt sich auch schon an der jetzt vom Rat auf den Weg gebrachten Ausschreibung für gleich zwei Beigeordnete ablesen. Ersetzt werden muss auf jeden Fall als stellvertretender Chef der Verwaltung der 1. Beigeordnete Klaus Spille, der Ende November in den Ruhestand geht.

Zudem war in der letzten Sitzung des alten Rates der Auffassung, dass das rund 48.000 Einwohner zählende Alsdorf auch einen Technischen Beigeordneten benötigt. Der Technische Beigeordnete soll sich laut Ausschreibung um Bauverwaltung, Hoch- und Tiefbau, Verkehrsplanung, Gebäudewirtschaft, Bauleitplanung und -aufsicht, Sonderaufgaben Umwelt sowie den Eigenbetrieb Technische Dienste kümmern.

Seinem Beigeordnetenkollege, sind die Felder Soziales, Kinder, Jugend und Familien, Sport (hier Vereinsförderung, Bewirtschaftung städtischer Gebäude und Sportstätten, Bäder und Vereinsheime), Ordnungswesen und Bürgerdienste (mit Steuer-, Melde- und Standesamt, Versicherungswesen sowie Wohnbauförderung) zugeordnet.

In beiden Fällen wird gewünscht, dass die Bewerber über „die Befähigung für die Laufbahn der gehobenen allgemeinen Verwaltungsdienstes oder die Befähigung zum Richteramt (Jurist)” verfügen. Einer der beiden muss der allgemeine Stellvertreter von Sonders „als Herr im Haus” werden.

Auf Anfrage sagte der designierte Bürgermeister Alfred Sonders, bezüglich Verwaltungsreform, er wolle zu drei bewährten Dezernaten zurückkehren. Neben den beiden in den Stellenausschreibungen beschriebenen Zuständigkeitsbereichen der beiden Beigeordneten tritt als drittes Dezernat das des Bürgermeisters - „ohne viele Stabstellen und mit klaren Zuordnungen”.
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