Alsdorf sagt wildem Müll den Kampf an

Von: dag
Letzte Aktualisierung:
12140266.jpg
„Sauber, Alsdorf! Wir machen mit“: An der Aktionswoche beteiligen sich auch die Gustav-Heinemann-Gesamtschüler. Foto: Dagmar Meyer-Roeger

Alsdorf. Links und rechts des Weges liegen in die Landschaft geworfene Bonbonpapiere, Taschentücher oder Getränkedose. Bei Hundekot oder Essensresten wird es eklig. Landen gar Sperrmüll, Autoteile und Gefahrstoffen am Straßenrand, im Gebüsch oder sonst wo, wird es kriminell und gefährlich.

Viele dieser Müllecken werden tagtäglich von der Straßenreinigung beseitigt. Doch das reicht noch lange nicht aus, um Herr der Lage des wilden Mülls zu werden. Daher hat Alsdorf dem wilden Müll den Kampf angesagt.

Bereits zum elften Mal läuft derzeit die Woche „Sauber, Alsdorf! Wir machen mit“, zu der die Aktionsgemeinschaft Stadtmarketing um Vorsitzenden Peter Steingass und Bürgermeister Alfred Sonders aufgerufen haben. Engagierte Menschen aller Altersklassen schwärmen – bewaffnet mit Arbeitshandschuhen, Greifzangen und Müllsäcken – aus und beteiligen sich an den Aktionen.

Im vergangenen Jahr seien es knapp 2000 helfende Hände gewesen, die mit angepackt haben, sagte der Verwaltungschef. „Wir hoffen, dass auch in diesem Jahr wieder viele mitmachen.“

Selbst die Jüngeren gehen beim großen Frühjahrsputz, der zu mehr Sauberkeit anhalten soll, mit gutem Beispiel voran. So sammelten Schüler der Gustav-Heinemann-Gesamtschule direkt zur Auftaktveranstaltung rund um ihre Schule.

„Ich finde das hervorragend. Wenn schon die jungen Alsdorferinnen und Alsdorfer mitmachen und sich für ein sauberes Alsdorf einsetzen, ist das ein tolles Vorbild. Wer selbst Müll sammelt, wirft nicht leichtfertig Abfall in die Umwelt“, sagte Sonders.

In Straßen, Grünanlagen und auf den Parkplätzen der Stadt sind die Helfer unterwegs. Den Appell zum Mitmachen beim Alsdorfer Großreinemachen hatten Stadt und Stadtmarketing-Verein an Vereine, Organisationen, Schulen, Kindergärten, Privatpersonen wie auch an Einzelhändler und Unternehmen gerichtet. Der Eigenbetrieb Technische Dienste koordiniert die Einsetze und verteilt das Werkzeug, das von der AWA zur Verfügung gestellt wurde, bereit.

Dem Müll entlang des Kurt-Koblitz-Rings werde ebenfalls zu Leibe gerückt, berichtete Bürgermeister Alfred Sonders. Der Landesbetrieb Straßen.NRW habe eine Reinigung noch im April zugesagt.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert