Alsdorf - Alsdorf erlebt ein großartiges Europafest

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Alsdorf erlebt ein großartiges Europafest

Von: Markus Bienwald
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Richtig viel los war beim prächtigen Festzug... Foto: M. Bienwald
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...unter anderem mit dem Verbundfamilienzentrum Kellersberg.
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Gedränge gab es auch anlässlich des verkaufsoffenen Sonntags. Foto: M. Bienwald
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Die Folkloregruppe „La Ronde“ aus Luxemburg begeisterte mit Musik und Tanz.
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Beim Seniorennachmittag in der Stadthalle herrschte beste Stimmung...
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...zu der auch Heimatdichter Toni André beitrug.
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Die Bürgermeister Alfred Sonders (links) und Andreas Schulz überreichten sich Geschenke zum 20-Jährigen.

Alsdorf. Die bangen Blicke gen Himmel erwiesen sich am Ende für die Organisatoren, Offiziellen und Ausführenden als grundlos. Denn am Sonntag blieb es während des gigantischen Festzugs zum Europafest durch die Innenstadt trocken, und auch die eigens ausgeteilten Fähnchen mit der Luxemburger Flagge als Mottoland durften trocken geschwungen werden.

Da konnte auch Stefan Heffels, dem die Zugleitung oblag, tief durchatmen. „Bei schlechtem Wetter wäre das sehr schade gewesen“, sagte er kurz, ehe er noch eine der rund 60 Teilnehmergruppen einwies. 750 Teilnehmer waren es insgesamt.

Viele tausend Menschen säumten am Sonntag den Zugweg und strömten in die Innenstadt. Sicherlich waren auch viele unter ihnen, die sich ein paar Punkte des wirklich strammen und umfassenden Programms angesehen hatten, bei dem Musik, Kunst und Kultur immer wieder zur Begegnung der Menschen einluden.

Doch sicherlich gab es kaum jemanden wie Alsdorfs Bürgermeister Alfred Sonders, der so viele Einladungen und Termine absolvierte. Das war ihm am Sonntagmorgen dann doch ein wenig anzusehen, dennoch gelang es ihm, bis zum Abend gut durchzuhalten.

Auf Augenhöhe

Freude war seinem Gesicht schon am Freitagabend abzulesen. Denn dann gab es mit den Freunden aus der Partnerstadt Hennigsdorf richtigen Grund zum Feiern: 20 Jahre jung wurde die Partnerschaft der Kommunen, die für Ost und West stehen, und die immer wieder zur gegenseitigen Hilfe angetreten sind.

Nach dem Besuch der Alsdorfer in Hennigsdorf empfingen die Alsdorfer ihre Gäste nun mit offenen Armen in der Stadthalle. „Wo früher Grenzen das Denken dominierten, sind heute Freundschaften und Gemeinsamkeiten gewachsen, die wir nicht mehr missen möchten“, sagte Sonders. Er hatte übrigens noch eine ganz besondere Ehrung für Andreas Schulz, seit Beginn der Partnerschaft Bürgermeister von Hennigsdorf, dabei.

Ein besonderer Glaspokal mit zwei freundschaftlich verbundenen Händen erinnert ab sofort an das 20-jährige Bestehen der Städtepartnerschaft. „Wir sind gleichwertige Partner, begegnen uns herzlich und auf Augenhöhe“, erwiderte Schulz: „Und die große Mehrheit unserer Bürger ist im vereinten, im gemeinsamen Deutschland angekommen.“

Dass auch die Luxemburger angekommen waren, zeigte der Beitrag der Folkloregruppe „La Ronde“, die mit Musik und Tanz die Gäste nicht nur zur Feier der Partnerschaft begeisterten.

Gelungener Seniorennachmittag

Die Luxemburger durften natürlich auch beim Seniorennachmittag nicht fehlen. Moderator Alfred Sonders freute sich ganz besonders, dass sich hier auch viele Vertreter der Alsdorfer Vereinswelt die Klinke der Stadthalle in die Hand gaben. Besonders beliebt waren die Mundart-Beiträge von Toni André, der mit seinen Geschichten und Gedichten zu begeistern wusste. Für gehörig Schmiss auf der Bühne stand der Fanfarenzug Schaufenberg bereit, der wie viele andere beim gelungenen Seniorennachmittag für richtig gute Laune sorgten.

Die war natürlich auch beim Sonntagseinkauf in der Innenstadt angesagt. Hier sah man schon am Freitag und Samstag viele Menschen mit den Tüten der Aktion „Heimat Shoppen“. Mit dieser gemeinsamen Aktion machen unsere Zeitung, die Industrie- und Handelskammer Aachen, der Einzelhandels- und Dienstleistungsverband Aachen-Düren-Köln und der Einzelhandelsverband Bonn-Rhein-Sieg-Euskirchen auf die Bedeutung des lokalen Handels aufmerksam.

Denn der lokale Handel ist eine wesentliche Säule der Lebensqualität in der Region und viel mehr als nur ein Geschäft. Unternehmer, die hinter dem Handel vor Ort stehen, sorgen mit ihrem Einsatz dafür, die Heimat liebens- und lebenswert zu machen, sie bringen Arbeitsplätze, sponsern Vereine und füllen die Orte mit Leben. Das war natürlich auch am Sonntag bestens zu erleben.

Und als die ersten Teilnehmer der Oldtimershow mit 20 historischen Karossen der „Stichting Euregioroute“ starteten, warteten die Menschen in der Innenstadt auf den Festzug. Der war nur der Auftakt für einen furiosen letzten Tag des Europafestes, das auch Gäste der beiden anderen Partnerstädte, St. Brieuc/F und Brunssum/NL, einband.

„Es war ein wirklich großartiges Wochenende“, schloss Bürgermeister Alfred Sonders. Und freut sich schon aufs nächste Mal.

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