„Alle unter einer Kappe“ im Rathaus vereint

Von: mas
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Die Young Spirits entfachten erneut mit ihrem Kurzmusical „Aladin“ Begeisterung. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Am Abend „danach“ höhnte der Verlierer schon wieder. Obwohl Bürgermeister Dr. Willi Linkens das Gezerre und den Zank um die Rathausschlüssel haushoch verloren hatte, stichelte er zum Tollitätenempfang im Rathaus Setterich wie ein Uli Hoeneß in Glanzform. „Mann, was seht ihr fertig aus“, juxte er über die fünf Tollitäten, die für sechs Tage die Macht an sich gerissen haben.

Kuddel und Helga aus Beggendorf, die Spitze der Rot-Weißen Funken, Thorsten und Nicole der Lovericher Blauen Funken und Marktprinzessin Claudia waren nebst den Kindertollitäten Lea (Setterich), Silvana und Maik (Beggendorf) und Loverichs Prinzessin Chantal waren – begleitet von Präsidenten und dicken Aufgeboten - gekommen, um sich an den Getränken zu laben.

Nach einigen „augenzwinkernden“ Wortattacken über die Fitness der Sieger stieg der Bürgermeister aber auf ein sehr devotes Verhalten um. Er lobte, was das Zeug hielt. „Ich bin stolz, dass Baesweiler so viele engagierte Karnevalisten hat, die seit vielen Jahren ‚alle unter einer Kappe‘ dazu bereit sind, dass närrische Brauchtum zu pflegen“. Linkens stellte Lebendigkeit und Engagement ebenso heraus, wie die fast schon leidenschaftliche Hinwendung zur Brauchtumspflege.

Mit einem Dreigestirn war auch der Invaliden- und Seniorenverein Setterich angerückt, der Prinz Peter (Fuhren), Bauer Wernerus (Werner Jacob) und Jungfrau Horstine (Horst Rittweger ins närrische Getümmel geworfen hatte.

Dazu vergnügten sich Narrenzunft, Schörjer, die Karnevalsabteilung des Ortsringes Oidtweiler oder auch die Ehrengarde des Festkomitees Baesweiler, dessen Präsident Andreas Kick auch durch das Kurzprogramm zum Empfang führte. Das beinhaltete zwei großartige Auftritte der Mariechen Steffi Dautzenberg und Celine Jansen aus Aachen.

Heftig gefeiert wurde zudem der Auftritt der Settericher Showtanzgruppe „Young Spirit“, die eine sensationelle Session feierte und in ihrer Heimat wie „Weltmeister“ empfangen wurde.

Aus der ganzen ideenreichen Kostümvielfalt stach einer heraus. Technischer Beigeordneter Peter Strauch wendete sich den Sixties zu – so mancher konnte sich angesichts dessen (künstlicher) Haarpracht vorstellen, wie Rocklegende Jimmy Hendrix wohl heute aussehen würde. Dem Mann fehlte nur noch die Gitarre und man hätte ihn wohl „gezwungen“, „Hey Joe“ oder „Purple Haze“ zu zelebrieren.

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