Alle Baesweiler sollen schnelles Internet bekommen

Von: -ks-
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Die Arbeiten zum Ausbau des Glasfasernetzes in Baesweiler laufen auf Hochtouren: Unter anderem wird am Römerweg in Setterich (Bild) eine neue Leitung in ein „Kopfloch“ eingezogen. Foto: Karl Stüber

Baesweiler. „Die Bürger wollen schnelles Internet. Sie sollen es auch bekommen“, will Bürgermeister Dr. Willi Linkens den Ausbau des Glasfasernetzes vollenden. Derzeit werden in Baesweiler, Setterich und Oidtweiler rund 16 Kilometer Glasfaserkabel verlegt, ein Großteil davon in alten außer Betrieb genommenen Wasserleitungen.

Hierzu werden „Kopflöcher“ ausgehoben, um die neuen Leitungen einzubringen. Rund zehn Kilometer Glasfaserleitungen sind bereits verlegt. Für die weitere Erschließung werden zusätzlich 49 neue Schaltschränke gebaut, 45 davon sind bereits aufgestellt.

Die größten Tiefbauarbeiten konzentrieren sich auf die Eschweiler- und Bahnhofstraße sowie den Adenauerring, den Römerweg und die Pastorsweide. Nun wird die Verbindung zwischen Baesweiler und Setterich geschlossen.

Die Enwor wollte die Anlieger in den betroffenen Straßen vor Beginn der Tiefbauarbeiten per Einwurfzettel informieren. Die Tiefbaumaßnahmen in Baesweiler und Oidtweiler werden bei guten Witterungsverhältnissen wohl nach den Herbstferien abgeschlossen sein.

Die letzten größeren Tiefbauarbeiten in Setterich betreffen Wolfsgasse, Selfkant-, Emil-Mayrisch-, Hans-Böckler- und in Teilen die Hauptstraße. Bei Fragen stehen die Enwor, Telefon 02407/5791350, sowie das Tiefbauamt, Telefon 02401/800371, zur Verfügung. Die Arbeiten sollen bis Ende Dezember beendet sein. Zeitgleich erfolgt die Netzübergabe an Net Aachen.

Vorausgegangen sind viele Gespräche mit Bürgern, die zu ihren Bedenken und Anregungen, aber auch zu ihren Nöten mit langsamen Datenleitungen befragt wurden, wie Linkens sagte. Leider verbleiben auch nach Abschluss der mit Hochdruck laufenden Verlegungsarbeiten noch letzte „weiße Flecken“. Aber individuelle Lösungen sind in Sicht.

Es werden Untersuchungen angestrengt, wie auch abgelegene Häuser datentechnisch modern angeschlossen werden können, sagte Dirk Pfeifferling, Geschäftsführer des Internationalen Technik- und Service-Center (its). „Diese Studie wird vom Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur gefördert“, freut sich Linkens über einen entsprechenden Bescheid.

Auch die darauf fußenden Anschlussmaßnahmen können auf Antrag gefördert werden, wurde der Stadt in Aussicht gestellt. „Wir ermöglichen allen Bürgern den Zugang zu zeitgemäßer Datenübermittlung“, sagte Linkens. Dies gelte auch für das Gewerbegebiet. „Das ist ein wichtiger Standortfaktor.“

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