Alsdorf - Alemannia Mariadorf hat wieder eine Zukunft

Alemannia Mariadorf hat wieder eine Zukunft

Von: (r)
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Ende gut, alles gut: Alemannen-Vorsitzender Josef Weitz (l.) und Alsdorfs Kämmerer Günter Jansen unterzeichnen den neuen Pachtvertrag für die Sportplätze. Foto: Dagmar Meyer

Alsdorf. Seit 1990 lädt der Traditionsverein Alemannia Mariadorf zu einem Neujahrsempfang ein. In den vergangenen Jahren stand dabei stets die bange Frage nach der Verlängerung des am 31. Dezember 2008 auslaufenden Pachtvertrages mit der EBV-Nachfolgefirma für die Sportplätze im Mittelpunkt.

Der Vorstand unter Vorsitz von Josef Weitz verband damit die Existenz des Vereins. In diesem Jahr herrschte große Freude, denn nach den Jahren der Zitterpartie ist endlich der neue Pachtvertrag über die Dauer von 40 Jahren abgeschlossen worden.

Der Empfang wurde vom MGV „Polyhymnia” Mariadorf unter der Leitung von Rudolf Casper musikalisch eingeleitet. Josef Weitz hieß anschließend zahlreiche Ehrengäste aus Politik, Verwaltung und Sport sowie verdiente Mitstreiter aus den eigenen Reihen willkommen.

Ein besonderer Gruß galt in Vertretung von Bürgermeister Helmut Klein Stadtkämmerer Günter Jansen, der den Vertrag später mit Josef Weitz unterschrieb.

Der Vorsitzende dankte allen für die Unterstützung. Man habe viele Jahre um die Sportplätze gekämpft, weil es ohne sie keine Zukunft für die Alemannia gegeben hätte. In seinen Dank zog Weitz besonders Rat und Verwaltung mit ein, ohne die es nicht zu diesem Ergebnis gekommen wäre.

Zustand verbessern

Der SV Alemannia Mariadorf sei eine große Familie mit rund 650 Mitgliedern, darunter 300 Jugendliche. „Durch die Vertragsverlängerung erhält der Verein mit dem heutigen Tage wieder eine verheißungsvolle Perspektive. Gemeinsam haben wir einiges erreicht, und gemeinsam wollen wir jetzt auch in die Zukunft schauen.”

Weitz verwies aber auch auf die Wichtigkeit der Verlängerung des Pachtvertrages für die umliegenden Schulen, die hier ihren Sport betreiben. Deswegen sei jetzt der nächste Schritt, den Zustand beider Plätze zu verbessern.

Die Verlängerung des Pachtvertrages sei eine große Herausforderung gewesen, erklärte Kämmerer Günter Jansen. Der Alltag sei für Rat und Verwaltung wegen der schwierigen Finanzlage wesentlich härter geworden. Oft könnten Wünsche, auch wenn sie noch so berechtigt erschienen, nicht mehr erfüllt werden.

Die Stadt möge zwar arm sein, solange aber Menschen da seien, die ehrenamtlich arbeiten, bliebe ihre Zukunft dennoch gesichert. Der stellvertretenden Vorsitzenden Gerlinde Pley blieb es vorbehalten, vier Jubilaren für ihre 50-jährige Mitgliedschaft zu danken: Paul Breuer, Armin Schneider, Gerd Conrads und Friedel Reisinger. Abschließend empfingen die Mariadorfer Alemannen noch das Prinzenpaar Erich I. und Elke mit Hofstaat und großer Begleitung.
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