Alemannia-Bayern: Der Kombi-Schal verkauft sich am besten

Von: Holger Bubel
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„Am Ende wird Alemannia mit 3:2 obenauf sein!”: Geschäftsinhaber Dirk Niehus ist von einem Sieg der Schwarz-Gelben über die Bayern überzeugt - auch wenn es in die Verlängerung gehen wird. Foto: Holger Bubel

Alsdorf. Eigentlich schlägt sein Herz ja für Schalke 04, doch wenn man die Schaufenster-Auslage seines Geschäfts in der Luisenpassage betrachtet, kommen Zweifel auf an der Gesinnung von Dirk Niehus: Schwarz-Gelb dominiert eindeutig das Königsblau der Gelsenkirchener Knappen.

Seit sieben Jahren verkauft Niehus Aachener Fan-Devotionalien in seinem Foto-Geschäft, seit fünf Jahren sind es auch Schals, Mützen, Fahnen und mehr der Borussia aus Mönchengladbach. Ganz neu seit dem Sommer: Schalke-Artikel.

Was das Fan-Herz begehrt

Dass das Spiel Alemannia Aachen gegen Bayern München nun den Abverkauf der Öcher Produkte angekurbelt hätte, kann der Geschäftsmann nicht bestätigen: „Als der Kartenvorverkauf für das Spiel losging, dachten einige, sie könnten auch bei mir welche bekommen. Dem war natürlich nicht so”, sagt Dirk Niehus.

Beklagen will er sich aber nicht über mangelnde Geschäfte mit den Fan-Artikeln. „Neben dem Jahreskalender der Alemannia ist es derzeit besonders der Schal in der Vereinskombination Aachen-Bayern, der sich sehr gut verkauft.” In der Hauptsache sind es Schals, Mützen und Kappen, die er an den Fan bringt. „Aber auch kleinere Dinge wie Füller, Schlüsselanhänger oder Tassen sind nette Geschenke.”

Wärmende Sitzkissen

Unter seinen Kunden wird über den fußballerischen Jahreshöhepunkt natürlich viel diskutiert. Wer gewinnt wohl das Spiel? Wird Ribéry dabei sein? Kann es auch an neuer Spielstätte das „Wunder vom Tivoli” geben?

Dirk Niehus, der das Spiel zu Hause vorm Fernseher verfolgen wird, während seine Frau und die 14-jährige Tochter live und in der Kälte mitfiebern, hat eine Ahnung, wie es am Ende ausgeht: „Aachen gewinnt 3:2. Aber erst in der Verlängerung.” Dass diese - zumindest, was das Kälteempfinden im Eiskessel Tivoli anbelangt - nicht gar so kühl ausfällt, dazu könnte auch Dirk Niehus beigetragen haben. Denn: Wärmende Sitzkissen in Schwarz-Gelb fürs Stadion verkauft er auch.
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