Aktivurlaub: Starker Beifall beim Rückblick

Von: Sigi Malinowski
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„Schau mal Gabi, so haben wir
„Schau mal Gabi, so haben wir damals angefangen!” Renate Heuschen (r.) zeigte Gabi Grabowski beim diesjährigen Abschlussfest auch ein paar fotografische Schätzchen aus dem Aktivurlaub 1988. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Bürgermeister Dr. Willi Linkens ist es gewohnt, Zahlen an die Öffentlichkeit zu bringen. Diesmal bereitete ihm dies besondere Freude. Zum Ende des zwölftägigen Aktivurlaubs konnte er bilanzieren: Die Teilnehmerzahlen lagen trotz des teils miserablen Regenwetters an der 5000er-Marke.

„225 Einzelveranstaltungen mit deutlich mehr Interessenten als im vergangenen Jahr können uns wieder mal stolz sein lassen”, sagte Linkens bei der Abschlussveranstaltung in der Mehrzweckhalle an der Grabenstraße. Angesichts dieses Erfolgs brandete für das Engagement der Vereine, der Stadt Baesweiler und sämtlicher weiterer Kooperationspartner immer wieder Beifall auf. Allein die Wassergymnastik-Termine zogen 1400 Gesundheitsbewusste an.

In den Dank, den Linkens an alle Beteiligten richtete, schloss er ganz besonders das „Gründerehepaar” Helmut und Renate Heuschen sowie die Kulturamtsmitarbeiterin Irmgard Waschbüsch ein. Letztere bekam ein dickes Extra-Lob von ihrem Chef: „Sie hat hervorragende Arbeit geleistet.” Mit einem Augenzwinkern richtete sich Linkens an seine Kollegin und meinte mit Blick auf den nächsten, den 25. Aktiv-Urlaub: „Da muss ich Ihnen natürlich eine Urlaubssperre erteilen.”

Bevor es an leckere Salate und andere Köstlichkeiten beim Abschlussbuffet ging, hatte Kardiologe Dr. Gerhard Mertes noch ein paar Tipps parat. Der Chefarzt des Linnicher St.-Josef-Krankenhauses erklärte, warum Sport und Bewegung für Herz und Kreislauf nur gut sein können. „Auswirkung des Ausdauersports auf das Herz ist die Vergrößerung des Herzmuskels und dadurch eine Verbesserung der Leistung.”

Empfohlen werden von Dr. Mertes beispielsweise die Sportarten Nordic Walking, Schwimmen, Laufen, Fahrradfahren oder auch das Tanzen. „Sie senken auf Dauer auch Ihren Blutdruck durch regelmäßigen Sport, für den übrigens niemand zu alt ist.” Und noch etwas gab der Arzt den Teilnehmern mit: „Je aktiver Sie sind, um so älter werden Sie auch.”

Nicht „alt” wurde das ausladende Buffet, das die Teilnehmer selbst zubereitet hatten und zu dem es dann auch - mit Zustimmung des Doktors - ein leckeres Glas Wein geben durfte.
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