Baesweiler - „Aktion Engel-Haus“ feiert Jubiläum

„Aktion Engel-Haus“ feiert Jubiläum

Von: mas
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Ein Geschenk zum Geburtstag: Johanna Pletz (l.) überreichte mit Elif Celik und Ruth Schaaf und den kleinen „Fahrern“ diese Landmaschinen ans „Aktion Engel-Haus“, vertreten durch Simone Wehr (rotes Shirt) und Pfarrer Ulrich Schuster. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. In einem Punkt sind sich Kinder und Erwachsene besonders einig. Das Schönste an Geburtstagen sind die Geschenke. Weil das so ist, freuten sich dann auch die guten Geister des Evangelischen Familienzentrums Setterich – „Aktion Engel-Haus“ – über ganz überraschend eingehende „Pakete“.

Die Einrichtung an der Hans-Böckler-Straße – sie beherbergt 60 Kinder zwischen zwei und sechs Jahren – feierte ihren 50. Geburtstag.

Den versüßte der Förderverein in Person von Johanna Pletz, Elif Celik und Ruth Schaaf mit zwei „Zugmaschinen“ (Kindertraktoren). Überreicht an die Hort-Leiterin Simone Wehr und den evangelischen Pfarrer Setterichs, Ulrich Schuster.

Nicht nur diese Übergabe versüßte den runden Geburtstag zusätzlich. Die Kinder und ihre Betreuerinnen hatten ein sehr schönes Programm „aufgefahren“.

Doch bevor es zum Teil Spaß, Spiel und Spannung überging, würdigte Pfarrer Schuster den „Bildungsauftrag, der in dieser Einrichtung vorbildlich erfüllt wird“. Das unterstrichen auch weitere Ehrengäste aus Presbyterium, Politik und aus dem Vereinswesen. Simone Wehr hatte nach der gemeinsam gefeierten Andacht ein bisschen in der Chronik der Einrichtung „gekramt“ und dies mit dem Satz garniert, „in unserem Stadtteil treffen sich Menschen aus unterschiedlichsten Nationen mit den verschiedensten Glaubens- und Lebenswerten“.

Diese Vielfalt spiegelt das Engel-Haus. Denn etwa die Hälfte der dort ganztägig betreuten Kinder – freie Plätze sind noch vorhanden, betonte Simone Wehr – haben einen Migrationshintergrund. Doch zum Feiern sind sie alle eins gewesen.

Dank zum Geburtstag richtete Simone Wehr auch an ihre Vorgängerinnen. Wie beispielsweise Anneliese Vater (Pfarrer Ulrich Schuster: „Sie heißt zwar Vater, ist aber 23 Jahre die Mutter der Nation hier gewesen“), die ebenso wie weitere ehemalige Chefinnen ein Rosengeschenk bekamen.

Mit dem „Piraten-Lied“ eröffneten die „Tanzengel“ des Hortes dann ein buntes Programm nebst Fotoausstellung, die bis ins Jahr 1964 zurückreicht.

Bei dieser Betrachtung von historischem Bildmaterial wurde nicht nur Anneliese Vater sentimental, als sie bemerkte: „Viele der Kinder, die damals betreut wurden, sind heute selbst Mütter und mit ihren Kindern hier“.

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