Afrika von einer anderen Seite kennenlernen

Von: ehg
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Würselen. Im Mittelpunkt des Quartalstreffen der Freundschaftsgesellschaft Burkina Faso/Réo stand ein Bericht von Angela Ortmanns-Dohrmann über ihre private Reise in die westafrikanischen Sahel-Länder, Niger, Mali und Burkina Faso.

Zuvor berichteten die Arbeitsgruppenleiter Ellen Thielen-Vafaie (Wasser), Ursula Best (Gesundheit, Frauen) und Ralph Amberg (Patenschaften) über die Neuigkeiten aus ihren „Resorts”.

Mit einer Reisegruppe von 14 Personen steuerte Ortmanns-Dohrmann von Niamey (Niger) die Stadt Yatenga im Norden von Burkina Faso an. Dort gewährte ihnen der König eine eindrucksvolle Audienz, wie die von ihr vorgeführten Bilder belegten.

Weiter ging es über Mopti und Djenne mit ihren historischen Moscheen in Lehmbauweise nach Mali zu den Stätten des Weltkulturerbes in Timbuktu. Dort war ihre Reisegruppe bei einem großen farbenfrohen Musikfestival zu Gast.

Besondere Eindrücke bei ihr hinterließ auch der Kurzbesuch beim Bergvolk der Dogon in seinen abgeschiedenen Felsdörfern. Die Reise endete im Staat Niger mit seiner lebenswichtigen Ader, dem Fluss Niger.

Eindrucksvolle Bilder

Eindrucksvolle Bilder von Land, Leuten und Kulturen entführten die zahlreich erschienenen Besucher des Quartalstreffens in ein fremdes, doch überaus gastfreundliches Afrika mit einem Hauch von Abenteuer, wie Ortmanns-Dohrmanns Bericht auf vielfältige Weise zeigte.

Die Reise sei nicht die perfekt inszenierte Präsentation touristischer Attraktionen, sondern die zurückhaltend defensive Darbietung der afrikanischen Welt gewesen.

In den Städten wurde in Hotels übernachtet, meist aber wurde auf dem Lande naturverbunden, aber denoch komfortabel gezeltet. Der Transport der Reisegruppe erfolgt in vier großen Geländewagen. Obwohl sie heterogen zusammengewürfelt gewesen sei - so die ehemalige Leiterin der Stadtbücherei - sei die Begegnung mit dem schwarzen Kontinent unter Leitung eines hervorragenden Reiseführers zu einem wunderschönen Gemeinschaftserlebnis geworden.

„Die authentischen Einsichten in Bräuche und Lebensweisen unter den gegebenen schwierigen Lebensbedingungen führten bei uns Reisenden aus Europa zu einer hohen Wertschätzung der afrikanischen Bevölkerung.”

Keine Frage: Angela Ortmanns-Dohrmann wird auch künftig dem afrikanischen Kontinent verbunden bleiben. Die nächste Erlebnisreise auf diesen Erdteil hat sie bereits ins Auge gefasst.
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