Ärztehaus am Medizinischen Zentrum geplant

Von: clg
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Würselen. Im Bereich Mauerfeldchen soll in unmittelbarer Nähe des Medizinischen Zentrums (MZ) des Kreises Aachen ein medizinisches Versorgungszentrum als Facharztzentrum der verschiedensten Fachgebiete für mehrere niedergelassene Ärzte, Pflegeeinrichtungen, Wellness- und gegebenenfalls Bäderabteilungen entstehen.

Zudem sind eine Apotheke und ein Sanitätshaus vorgesehen. Damit das Versorgungszentrum zügig realisiert werden kann, vollzog der Ausschuss für Stadtentwicklung in seiner jüngsten Sitzung einen weiteren wichtigen Schritt.

Er ermächtigte die Verwaltung zum Abschluss eines städtebaulichen Vertrages mit dem Vorhabenträger.

Den Beschluss zur Aufstellung eines Bebauungsplanes für diesen Bereich hatte der Ausschuss bereits Mitte Oktober 2008 gefasst. Die Stadt Würselen ist Eigentümerin der innerhalb des Plangebietes liegenden Grundstücksflächen.

Der Vorhabenträger beabsichtigt, diese zu erwerben und ein Baugebiet nach den Vorgaben des Bebauungsplanes zu erschließen und zu realisieren.

CDU-Sprecher Balthasar Tirtey verspricht sich von dem Projekt eine Stärkung des Medizinischen Zentrums auf Marienhöhe. „Durch die Synergieeffekte, die entstehen werden, wird seine Existenz dauerhaft gesichert.”

Es handele sich nicht um eine Konkurrenz zum Medizinischen Zentrum. Damit dort in dieser Hinsicht bestehende Ängste abgebaut werden, regte SPD-Fraktionsvorsitzender Stefan Mix Gespräche mit dem Krankenhaus an. Auch ihm ging es darum, dass durch die Realisierung eines solchen medizinischen Versorgungszentrums dort Arbeitsplätze gesichert werden.

Verschärfter Wettbewerb

Auch niedergelassene Ärzte, Apotheker und Sanitätshäuser aus der Innenstadt bei dem klärenden Gespräch mit einzubeziehen, dafür sprach sich Doris Harst (SPD) aus.

Sie habe bei ihnen in persönlichen Gesprächen eine gewisse Verunsicherung beobachten können. Harsts Sorge teilte UWG-Sprecher Franz-Josef Hammers.

Wichtig erschien es ihm darüber hinaus, dass die Stadt rechtzeitig an den Planungen beteiligt wird, damit es nicht zu einer Fehlentwicklung komme.

Man könne die Augen nicht davor verschließen, dass ein Wettbewerb zwischen Marienhöhe und der Innenstadt entstehen werde, sagte FDP-Fraktionsvorsitzender Hans Carduck.

Auf Nachfrage des Ausschussvorsitzenden Karl-Jürgen Schmitz bestätigte Technischer Beigeordneter Ulrich Wigand, es seien bisher noch keine Bedenken gegen das von einem privaten Investor geplante Vorhaben bei der Verwaltung vorgetragen worden.

Er versperrte sich nicht, das gewünschte Gespräch mit den möglichen Betroffenen zu führen.

Einstimmig ermächtigte der Ausschuss die Verwaltung zum Abschluss eines städtebaulichen Vertrages mit dem Vorhabenträger.
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