Adventskonzert: Gänsehaut pur beim Publikum

Von: rp
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Imposant anzuschauen: alle Mitwirkenden der Chöre beim imposanten Schlussgesang. Foto: Marietta Schmitz.

Alsdorf. Es wird am plötzlichen Wintereinbruch gelegen haben, dass das Adventskonzert der Kirchenchöre aus Hoengen, Mariadorf, Warden und Broicher Siedlung – allesamt unter Leitung von Kirchenmusiker Benjamin Schnarr und unter Mitwirkung des „Junger Chor“, des Bläserensemble der Pfarre St. Barbara Broicher Siedlung sowie der Flötistin Almut Dietrich aus Wermelskirchen in St. Cornelius Hoengen – nicht den Zuspruch der letzten Jahren gefunden hatte.

Vorsitzender Reiner Hamacher hieß die Besucher willkommen, nachdem sich die Gemeinde mit den Chören mit dem Lied „Mach hoch die Tür“ auf das Adventskonzert eingestimmt hatten. Die Chöre stellten erneut in Einzelauftritten und am Schluss gemeinsam ihren hohen Leistungsstand unter Beweis, wofür sich die Besucher immer wieder mit herzlichem Applaus bedankten. Es war ein Genuss für die Besucher, den besinnlichen Liedern zur Weihnachtszeit abseits vom hektischen Weihnachtstreiben zu lauschen.

Gemeinsam sorgten die Kirchenchöre aus St. Cornelius Hoengen und St. Marien Mariadorf mit vier Liedern – etwa mit „Die Nacht ist vorgedrungen“ und „O du fröhliche Weihnachtszeit“ – für einen verheißungsvollen Auftakt.

Reichhaltiges Programm

Dann vermochte auch der Chor von St. Jakobus Warden mit den Liedern „Horch die Engel Gottes künden“ und „Transeamus“ von J. Schnabel zu überzeugen.

Zum Adventskonzert passte bestens der Auftritt von Almut Dietrich mit der Querflöte, am Klavier von Benjamin Schnarr begleitet, unter anderem mit „Jesu bleibet meine Freude“ von J. S. Bach.

„There ist no rose“ und „Night of silence“ waren zwei der vier Lieder, die der „Junger Chor“, von Benjamin Schnarr ins Leben gerufen und am Klavier begleitet, mit viel Schwung vortrug.

Für eine Bereicherung im Programmablauf sorgte das Bläserensemble der Pfarre St. Barbara Broicher Siedlung unter Leitung von Dr. Ulrich Butz – so mit „Als ich bei meinen Schafen wacht“ und „Kommt ihr Hirten“, beide von Jakob de Haan arrangiert. Der Klangkörper, mit erfahrenen Musikern besetzt, hat inzwischen längst ein hohes Niveau an musikalischem Können erreicht. Da brauchte sich auch der Chor von St. Barbara Broicher Siedlung zum Ende der Einzelauftritte der Chöre nicht zu verstecken. „Oh Heiland reiß die Himmel auf“ von Johannes Brahms oder „Gloria“ von Paul Horn, von der Flötistin begleitet, waren Darbietungen, die bestens beim Publikum ankamen.

Wuchtig und stimmgewaltig war der Abschlussauftritt aller Mitwirkenden gemeinsam mit der Gemeinde und dem Lied „Tochter Zion“ von Georg Friedrich Händel, was sicherlich bei dem einen oder anderen Besucher für Gänsehaut pur sorgte. Der Beifall des Publikums wollte kein Ende nehmen, nachdem Reiner Hamacher sich bei den Mitwirkenden und besonders bei Kirchenmusiker und Chorleiter Benjamin Schnarr bedankt hatte. Schnarr hatte rund 90 Minuten lang als Dirigent und Begleiter aller Lieder am Klavier Schwerstarbeit geleistet.

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