Herzogenrath/Kerkrade - „Adventskalender live“ auf Burg Rode

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„Adventskalender live“ auf Burg Rode

Von: mabie
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Burgweihnacht in Herzogenrath: Dazu trägt der „Adventskalender live“ vom Rotary Club auch ein paar Programmpunkte bei. Foto: Markus Bienwald
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Präsentieren das Programm: Wolfgang Schmitz, Gerd Zimmermann, Herzogenraths stellvertretender Bürgermeister Dr. Manfred Fleckenstein, Theo van Hoven, Kerkrades Wethouder Jo Slangen und Peter Rothkranz (v.l.) stellten den „Adventskalender live“ des Rotary Clubs Herzogenrath/Kerkrade auf Burg Rode vor.

Herzogenrath/Kerkrade. 24 Türen haben Adventskalender. Aber statt die gleiche Schokoladenmischung nur in anderen Formen täglich neu präsentiert zu bekommen, hat der „Adventskalender live“ auf Burg Rode hinter jedem Türchen ein attraktives Angebot versteckt. Im vergangenen Jahr waren es sogar 25 Türchen, da wurde der erste Adventssonntag einfach mitgenommen.

Das ist in diesem Jahr anders, da wird mit Dienstag, 1. Dezember, das traditionelle Datum als Startschuss genommen. Der Rotary Club Herzogenrath/Kerkrade freut sich als Veranstalter auf die zwar etwas stressige, aber erfüllende Zeit. Anlass für die tägliche Öffnung der Burg bis zum Abschluss am 24. Dezember ist die inzwischen dritte Auflage der im 2013 mit riesigem Erfolg gestarteten Aktion „Adventskalender live“.

Auch in diesem Jahr wird jeden Tag ein Highlight geboten, da sind die Organisatoren vom Rotary Club ganz sicher. Dauerhighlight ist allerdings, dass der Adventskalender zugunsten des Fördervereins der Käthe-Kollwitz-Schule in Herzogenrath und der Förderschule „Arcadia“ in Kerkrade stattfindet.

Für einen guten Zweck

„Wir unterstützen diese Einrichtungen sehr gerne“, machte Gerd Zimmermann bei der Programmvorstellung auf Burg Rode deutlich. In den letzten beiden Jahren erbrachte das Projekt 11 000 Euro, die je zur Hälfte nach Herzogenrath und Kerkrade gingen. „In diesem Jahr wollen wir natürlich versuchen, die Summe zu steigern“, so Zimmermann weiter.

Mit dem Startschuss am Dienstag um 18 Uhr, wenn die Kinder des Kinderheimes St. Hermann-Josef aus Merkstein ihren Wunschbaum schmücken dürfen, geht es los. „Die Kinder gestalten selbst eine individuelle Wunschkarte, schmücken damit den Wunschbaum in der Burg und hoffen, dass ihnen der bescheidene Wunsch erfüllt wird“, fasst Wolfgang Schmitz die Auftaktveranstaltung zusammen.

Bislang bedienten sich die Gäste des Adventskalenders gerne dieser Karten, die kleine Wünsche von zehn bis 15 Euro, beispielsweise für einen Fanschal, eine Puppe oder Kosmetik enthalten und direkt an die Kinder des Heimes gehen. „Erfahrungsgemäß sind die Karten nach wenigen Tagen weg“, so Schmitz weiter.

Damit aber alle Besucher eine Chance haben, am Wunschbaum einen Wunsch zu erfüllen, gibt es zusätzlich zu den einzelnen Wunschkarten der Kinder noch Gruppenwunschkarten, beispielsweise für einen Kinobesuch in kleinerer Gruppe. „Unsere Gäste dürfen dann eine Karte vom Baum mitnehmen, den Wunsch erfüllen und bis zum 17. Dezember täglich zwischen 17 und 18 Uhr zur Burg bringen“, wirbt Schmitz.

Glühweintreffs

Am 20. Dezember folgt dann die große Geschenkübergabe, die schon in den letzten beiden Jahren für große Gefühlsmomente gesorgt hat. Doch zuvor gibt es vom 1. bis einschließlich 24. Dezember verschiedene Veranstaltungen, die für viel Besuch sorgen werden. Da gibt es beispielsweise am Dienstag, 2. Dezember ein Gastspiel der „Jachthoornblazers Rolduc“, oder am Montag, 7. Dezember, Dixieland mit „Niek and Friends“. Neben vielen Geschichten, einem Clownprogramm mit dem Circus Giocco und viel Musik, gibt es noch vier Termine, die Wolfgang Schmitz den Besuchern besonders ans Herz legt.

„Das sind die Glühweintreffs, die jeweils mittwochs stattfinden werden“, so Schmitz, „dann werden auch Rotarier zu Gast sein, die gerne von ihrem freiwilligen Einsatz berichten.“ Letzterer wird auch darin bestehen, für die tägliche Bewirtung der Menschen auf der Burg zu sorgen. Aber auch Bürgermeister Christoph von den Driesch, der gemeinsam mit seinem Amtskollegen Jos Som aus Kerkrade die Schirmherrschaft übernommen hat, wird noch eine Extraschicht einlegen. So verkauft der Verwaltungschef am Sonntag, 13. Dezember, höchstpersönlich Stücke des längsten Christstollen Eurodes.

Für den guten Zweck kommt am Dienstag, 15. Dezember auch das Tanzstudio „Intakt“ und bringt Tänze zum Mitmachen für Kinder ab fünf Jahren und deren Begleiter. Ein rundes Programm also, auf das die Rotarier zu Recht stolz sind, und das den guten Zweck fördert.

Um bei der abschließenden Scheckübergabe am Heiligabend, Mittwoch, 24. Dezember, um 10 Uhr, auch eine möglichst große Summe an die beiden Schulen übergeben zu können, werden nicht nur Spenden gesammelt. So ist der Eintritt bei allen Veranstaltungen frei, was auch bei der Burgweihnacht von Freitag, 11. Dezember, bis Sonntag, 13. Dezember, und natürlich den Glühweintreffs gilt.

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