ADAC-Fahrradturnier: Favorit glänzt mit Fabelzeit

Von: ehg
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Prima Leistungen gezeigt: Die
Prima Leistungen gezeigt: Die erfolgreichen Starter des ADAC-Fahrradturniers in Würselen mit den Betreuern Nico und Gerd Ostlender sowie Hans Franken (rechts), Lehrer der GHS Würselen.

Würselen. Es stimmte eigentlich alles: Der Termin war gut gewählt und der Wettergott meinte es gut. Dennoch war Lehrer Hans Franken enttäuscht, dass nur 14 Mädchen und Jungen nebst ihren Eltern den Weg zum von der Hauptschule Würselen mit Unterstützung des Eurode Racing-Teams aus Herzogenrath ausgerichteten ADAC-Fahrradturnier fanden.

Dabei waren doch alle Schulen in Würselen unmittelbar informiert worden.

Die jungen „Pedalritter” hätten sich überzeugen können, dass das Trainieren der acht Stationen des ADAC-Parcours erheblich zur Beherrschung ihres Fahrrades, aber auch zur Vermeidung von unfallträchtigen Situationen im Straßenverkehr beiträgt. Da die Teilnehmerzahl nur gering war, konnten die Jungen und Mädchen, die starteten, unter fachkundiger Anleitung noch die eine oder andere zusätzliche Runde drehen.

In drei Wertungsklassen wurden die Stadtmeister ermittelt. In der Gruppe I siegte Jannis Conrad (Würselen) wie schon zuvor in Herzogenrath (wir berichteten) gemeinsam mit dem erst sechs Jahre alten Stephan Poddig (Herzogenrath). Dieses Mal meisterte Stephan (Jahrgang 2005) den schwierigen Parcours bravourös allein. Sein kleiner brauner Bär Oskar war nicht nur Maskottchen, sondern auch wahrer Co-Pilot auf dem Gepäckträger. Auch in Würselen begeisterte er die zahlreichen Zuschauer, aber auch die Betreuer vom Eurode Racing Team.

In der Gruppe II gewann Tobias Poddig (Herzogenrath) nach fehlerfreien 7,7 Sekunden im Slalom vor David Bartniczek, der erstmals an einem solchen Turnier teilnahm. Leider rutschte er beim entscheidenden Wertungslauf vom Schrägbrett ab. Dennoch ist der zweite Rang für ihn ein hervorragendes Ergebnis. Hinter ihm platzierten sich Marlon Deditius und Marlon Metzen (beide Würselen).

Kopf-an-Kopf-Rennen

In der Mädchenklasse II blieben Gina Nöhlen und Sonja Becker fehlerlos, wobei Gina, die schon in Herzogenrath oben auf dem Treppchen gestanden hatte, mit 8,5 Sekunden gegenüber 9,9 Sekunden erneut die Goldmedaille in Empfang nehmen durfte. Die Zweitplatzierte qualifizierte sich ebenfalls für das Regionalturnier am 23. September in Herzogenrath. Dritte wurde die Newcomerin Joelle Brisbois (Würselen).

Ihre Schwester Sonja belegte in der Mädchenklasse II ebenfalls Platz drei hinter Celina Scheilz und Chantal Klinkenberg (beide Herzogenrath). Da beide den Parcours mit null Fehlern und dazu noch in derselben Slalomzeit mit 7,3 Sekunden meisterten, gab es zwei erste Plätze. Celina hatte schon die Stadtmeisterschaft Herzogenrath gewonnen, so dass beim Regionalturnier wieder ein heißes Kopf-an-Kopf-Rennen erwartet werden darf.

In der Gruppe III der Jungen führte lange Zeit Lokalmatador Cedric Conrad mit sehr guten 7,6 Sekunden im Slalom - natürlich fehlerfrei - das Feld an. Doch dann tauchte Jan Wunschik (Herzogenrath) auf der Bildfläche auf. Er toppte die gesamte Veranstaltung. Aufgrund seiner großen Turniererfahrung - er war schließlich schon bei drei Bundesturnieren in Leverkusen, Bielefeld und Speyer dabei - fuhr er wie gewohnt ohne Fehler.

Im Slalom stellte er seine ganze Klasse unter Beweis. Nach 6,2 Sekunden im ersten Durchgang „flog” Jan mit sagenhaften 5,8 Sekunden durch den 25 Meter langen Stangenwald. Zu bedenken ist, dass die Abstände zwischen den Stangen immer kürzer werden. Mit seiner Fabelzeit empfahl sich Jan erneut als Favorit für das Regionalturnier und darüber hinaus auch für das Bundesturnier. Der bereits qualifizierte Tim Ostlender konnte wegen einer Verletzung in Würselen nicht starten.

Bereits 2010 war die Eurode Racing Ausrichter eines ADAC-Qualifikationsturniers. Damals vertraten anschließend Mädchen und Jungen aus Herzogenrath, Würselen und Baesweiler den ADAC-Nordrhein in allen sechs Gruppen bei den „Deutschen”. Hans Franken ist zuversichtlich, dass am 23. September wieder Mädchen und Jungen Fahrkarten für das Bundesturnier lösen werden, das vom 15. bis 18. November in Koblenz stattfindet.

Franken: „Leider kann aus jeder Gruppe nur ein Vertreter dort starten. Dabei haben wir - bis auf Mädchen I - alle Gruppen doppelt gut besetzt.”
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