Achim Großmann erhält Rheinlandtaler für unermüdliche Kulturarbeit

Letzte Aktualisierung:
11132597.jpg
Außerordentlich geehrt: Achim Großmann, Vorsitzender der Kulturstiftung Würselen, wurde von der stellvertretenden Vorsitzenden der Landschaftsversammlung Rheinland, Karin Schmitt-Promny, mit dem Rheinlandtaler ausgezeichnet. Foto: Karl Stüber

Würselen. Der „Auftrag“ des Preisträgers ist bei der Stadt Würselen angekommen: Bürgermeister Arno Nelles versprach dem „frisch gebackenen Träger“ des Rheinlandtalers, Achim Großmann, bei der weiteren Diskussion um die Zukunft des Singer-Geländes dessen Bitte nachzukommen, den Erhalt des sogenannten Backsteingebäudes und des angrenzenden Treppenturm einzubeziehen.

Die Zeit drängt, denn die Abrissgenehmigung für die alten Industriegebäude auf dem rund 24 000 Quadratmeter großen Areal liegt vor.

Um dem Anliegen „sanften Nachdruck“ zu verleihen, verteilte der Vorsitzende der Kulturstiftung, Großmann, nach seiner Dankesrede die von ihm erstellte Broschüre zum Thema „Zigarren aus Würselen“ (wir berichteten). Tabakwaren waren im großen Stile im besagten Backsteingebäude produziert worden. Die Kulturstiftung möchte gerne in dem historische Gebäude neues Leben einziehen lassen: Kreativwirtschaft, Kultur/Kunst sowie Vereine, Gastronomie und Raum für einen Bürgertreff.

Einmal mehr stellte Großmann mit diesem Vorstoß unter Beweis, dass er mit Recht die hohe Auszeichnung vom Landschaftsverband Rheinland erhalten hat, war zu hören.

Die stellvertretende Vorsitzende der Landschaftsversammlung, Karin Schmitt-Promny, zählte bei der kleinen Feststunde im Alten Rathaus eine ganze Reihe heimatgeschichtlicher Projekte von Großmann auf, die ihm letztlich den Rheinlandtaler eingebracht haben: das Buch „Würselen, Bardenberg, Broichweiden. Geschichte(n) in alten Bildern“, das mit Josef Amberg erstellte Kompendium „Würselener Ansichten“, der Aufbau des Kulturarchivs und natürlich das „Umkrempeln“ der Kulturstiftung Würselen zu einem sehr effektiven und respektablen Instrument, um das kulturelle Leben der Stadt zu fördern. „Kulturakademie“ und „Kulturnetz“ sind hierfür nur zwei Beispiele.

Städteregionsrat Helmut Etschenberg sah einen direkten Zusammenhang zwischen der ersten beruflichen Tätigkeit Großmanns als studierter Psychologe nicht nur bezüglich dessen politischer Arbeit, die ihn letztlich zum Parlamentarischen Staatssekretär im Bundesverkehrsministerium werden ließ. Großmann habe so auch die entscheidende Sensibilität entwickelt und bewahrt, immer wieder zu hinterfragen und Beiträge darüber zu liefern, wieso Würselen und Würselener so sind, wie sie eben heute sind.

Leserkommentare

Leserkommentare (0)

Sie schreiben unter dem Namen:



Diskutieren Sie mit!

Damit Sie Artikel kommentieren können, müssen Sie sich einmalig registrieren — bereits registrierte Leser müssen zum Schreiben eines Kommentars eingeloggt sein. Beachten Sie unsere Diskussionsregeln, die Netiquette.

Homepage aktualisiert

Finden Sie jetzt neue aktuelle Informationen auf unserer Startseite

Wieder zur Homepage

Die Homepage wurde aktualisiert