Alsdorf - ABU ist schon jetzt für Kommunalwahl gerüstet

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ABU ist schon jetzt für Kommunalwahl gerüstet

Von: rp
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Impulse setzen: Im Mittelpunkt
Impulse setzen: Im Mittelpunkt der Versammlung der ABU Alsdorf stand das Referat des Geschäftsführers der GSG Grund- und Stadtentwicklung Alsdorf, Günter Jansen (stehend), hier mit dem ABU-Vorsitzenden Bernd Mortimer (2.v.l.), seiner Stellvertreterin Hildegard Marx (2.v.r) sowie den Beisitzern Hubert Hennes (l.) und Frank Breuer. Foto: Marietta Schmitz

Alsdorf. Betrachtet man die außerordentlich gut besuchte Mitgliederversammlung der Alsdorfer Bürger Union (ABU) in der Gaststätte Lippek in Alsdorf-Ost, dann hat diese kommunalpolitische Vereinigung in den wenigen Jahre ihres Bestehens eine erstaunliche Entwicklung genommen, was auch aus den Vorstandsberichten zu entnehmen war.

Klare Worte fand Vorsitzender Bernd Mortimer zum Thema Stadtentwicklung. „Wir, die jetzigen ABU-Mitglieder, waren es doch, die aufgrund des richtigen Beschlusses zum Bau der neuen Grundschule auf dem Annagelände, und dies trotz erheblichen Widerstandes, erste Weichen für eine abgeschlossene und vernünftige Stadtentwicklung in Alsdorf gesetzt haben.”

Weitere positive Beispiele seien gefolgt, so der Umzug der VHS in die ehemalige Grundschule am Übacher Weg und die Sanierung von Burg und Remise. Wichtig sei nun, dass endlich weitere Entscheidungen getroffen und nachhaltig verfolgt werden, so die Entwicklung des Ofdener Feldes, die des Neubaugebietes im Bereich des ehemaligen Sportplatzes in Hoengen sowie die Entwicklung im Bereich Feldstraße.

Die weitere Stärkung der Nahversorgung mit dem jetzt beschlossenen Bebauungsplan „Am Viehau” am Dreieck im Gebiet der ehemaligen Gemeinde Hoengen sei positiv zu bewerten.

Mortimer lobte in diesem Zusammenhang die gut funktionierende Gestaltungsmehrheit von ABU, SPD und FDP im Stadtrat. Die Kooperation mit dieser breiten Mehrheit im Rat sei ein Erfolgsmodell für Alsdorf. Einen kleinen Seitenhieb gegen seinen früheren CDU-Parteikollegen Axel Wirtz (Kreisparteivorsitzender/Stolberg) konnte sich Mortimer nicht verkneifen.

Dieser sei in Alsdorf vehement gegen eine Zusammenarbeit mit der SPD gewesen und habe alles dagegen in Bewegung gesetzt, sei heute aber in seiner Heimatstadt selbst Partner in einer großen Koalition.

Neue GSG im Blickpunkt

Geschäftsführer Norbert Koerlings berichtete über eine sehr positive Mitgliederentwicklung. Auch der Kassenbericht fiel positiv aus. So sei man bereits heute schon in der Lage, einen Kommunalwahlkampf in 2014 mit einem guten finanziellen Polster zu bewältigen. „Auch personell werden wir mit guten und bekannten Leuten aus Alsdorf antreten. Auch hier ist die ABU auf einem guten Weg”, freute sich der Geschäftsführer.

Im Mittelpunkt stand dann Günter Jansen, der Geschäftsführer der neuen Grund- und Stadtentwicklung Alsdorf, der über das Thema „Braucht die Stadt Alsdorf zur Erfüllung ihrer Aufgaben eigene Gesellschaften?”, referierte. Hierzu stellte er fest: „Für unser Zusammenleben auf dem Gebiet unserer Gemeinschaft, ob Dörfer oder Städte, sind wir Bürger selber verantwortlich. Dazu brauchen diese Menschen aber Instrumente, mit denen sie sich zumindest ihre Grundbedürfnisse sichern und erfüllen können”, so Jansen.

In früheren Jahren sei es noch vorrangige Aufgabe gewesen, guten und günstigen Wohnraum für Angestellte des EBV zu schaffen. Heute bildeten städtische Gesellschaften ein wichtiges Fundament für Stadtentwicklung.

„Jede Zeit erfordert neue Antworten”, stellte Jansen klar und führte als Beispiel die erfolgreichen Neubaugebiete Müschekamp und Sportplatz Hoengen an. Jansen stellte heraus, dass wichtige Rahmenbedingungen für eine optimale Daseinsvorsorge erst mit der Gründung städtischen Gesellschaften und der vertrauensvollen Zusammenarbeit mit Banken und Investoren möglich erscheinen. Die GmbH ermögliche die Zusammenarbeit mit privaten Unternehmen.

Die von ihm geführte Gesellschaft, die sich mit dem Projekt „Kultur- und Bildungszentrum Alsdorf” beschäftigen wird, sei schon eine „Hausnummer”, welche als Projekt mittelfristig- und langfristig gute Impulse für die Stadt und deren Finanzen bringen werde, zumal Gesellschaften fehlendes Investivkapital ersetzen werden.
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