Baesweiler - Abrissbagger schafft Platz für „Wohnen am Burgpark“

Abrissbagger schafft Platz für „Wohnen am Burgpark“

Von: -ks-
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Alte Häuser fallen an der Hauptstraße in Setterich: Hier soll ein neuer Wohnpark entstehen. Foto: Karl Stüber

Baesweiler. Die Abbrucharbeiten an der Ecke Haupt-/Bahnstraße in Setterich laufen auf vollen Touren. Investor Edgar Engert lässt die Voraussetzungen schaffen, um auf dem Areal eine gut 50 Wohneinheiten umfassende Anlage zu errichten. Projektname: „Wohnen am Burgpark.“

Eigentlich hätte der Abriss unter anderem des alten Hotels Schönecker und der ehemaligen Gaststätte Haus Tribbels schon längst erfolgen sollen, aber eine Eigentümerin ist erst vor einem Monat ausgezogen, erläutert Engert. Das habe man natürlich berücksichtigen müssen.

„Wir werden jetzt das Gelände abräumen und auch Altlasten beseitigen“, beschreibt er das weitere Vorgehen. Mit einer kleineren Änderung des Bebauungsplanes wird sich auch noch die Stadt Baesweiler und die Kommunalpolitik befassen. „Das Ganze wird noch durch den Fachausschuss gehen“, wie Bürgermeister Dr. Willi Linkens (CDU) auf Nachfrage unserer Zeitung bestätigte.

Laut Engert geht es um einen veränderten Zugang zum nahe gelegenen Park, der der Allgemeinheit zugutekomme. Der Investor ist zuversichtlich, nach Schaffen des Baurechts im Herbst mit den Arbeiten beginnen zu können.

50 barrierefreie Einheiten

Nach Ermittlung der genaueren Kosten werde letztlich entschieden, inwieweit Teile der Anlage, also Wohnungen, auch veräußert werden.

„Den größten Teil werden wir aber wohl behalten“, sagt der Chef der im Gewerbegebiet angesiedelten Firma Retec.

Im Kern geht es um barrierefreies Wohnen mit hoher Qualität. Zehn Penthouse- Wohnungen soll es geben, dazu kleinere Wohnungen für Singles und weitere unterschiedlichen Zuschnitts. Direkt an der Hauptstraße sollen im Erdgeschoss Gewerbetreibende untergebracht werden, die den Bedarf von Bewohnern und aus dem Umfeld abdecken – so etwa Gastronomie. Im rückwärtigen Bereich hin zum Park ist ohnehin eine Cafeteria geplant, wie Engert sagt.

Anstelle eines ursprünglich geplanten Parkdecks soll eine Tiefgarage mit 25 Stellplätzen eingerichtet werden.

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