Abgeordnete sollen das Projekt „Soziale Stadt” retten

Von: -ks-
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Zentral gelegen, aber auch weitgehend brachliegend: Die Luisenpassage soll im Zuge des Projekts „Soziale Stadt - Alsdorf-Mitte” belegt werden. Foto: Stüber

Alsdorf. Der Alarm, den Bürgermeister Alfred Sonders in Sachen Großprojekt „Soziale Stadt - Alsdorf-Mitte” geschlagen hat, ist nicht ungehört verhallt. Landtags- und Bundestagsabgeordnete sind bemüht, zu retten, was zu retten ist, um das bis zu 17,5 Millionen Euro schwere Vorhaben doch noch möglichst umfassend zu stemmen.

Bei der letzten Ratssitzung hatte Sonders berichtet, dass durch einen „Paradigmenwechsel” der Bundesregierung, vorrangig „nicht mehr in Köpfe, sondern in Beton investiert” werden soll. „60 Millionen Euro für Projekte wie Soziale Stadt, für die wir auch eine Förderung beantragt haben, sind gestrichen worden”, bedauerte Sonders.

Aber die Stadt Alsdorf will nicht aufstecken. „Die Kunst wird sein, die Projekte über andere Fördermöglichkeiten zu finanzieren”, sagte der Bürgermeister auf Anfrage. Besonders gefährdet ist ein Herzstück, das in der bislang überwiegend leer stehenden Luisenpassage angesiedelt werden sollte.

Von dort aus soll das Alsdorfer Beratungs- und Betreuungsangebot geleistet werden, also die „Investition in die Köpfe” zu fördernder Bürger koordiniert werden. Mit erheblichem Verwaltungsaufwand sei nun verbunden, ein neues Finanzierungskonzept auf die Beine zu stellen, sagt Sonders, der das Projekt „Soziale Stadt” für eine wichtige Komponente der Stadtentwicklung hält.

SPD-Landtagsabgeordnete Eva-Maria Voigt-Küppers (Würselen), sowie die Bundestagsabgeordneten Bettina Herlitzius (Herzogenrath, Grüne), Petra Müller (Aachen, FDP) und Helmut Brandt (Alsdorf, CDU) befassen sich mit dem Thema.
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