Aachener Lions unterstützen auch Würselener Projekte

Von: ehg
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Unterstützung: Die Präsidentin des Lions-Club Aachen Carolina, Silvia Moss (3.v.r.) überreichte die Schecks an die Leiter der sozial-pädagogischer Maßnahmen. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Mit jeweils 2500 Euro unterstützt der 1996 gegründete Lions-Club Aachen Carolina zwei sozialpädagogische Maßnahmen. Zum einen eine Begleitung von Kindern aus armutsgefährdeten Familien, die im Februar 2013 vom Diakonie- und Jugendausschuss der Evangelischen Kirchengemeinde Würselen ins Leben gerufen wurde.

Zum anderen die Unterbringung von 20 Kindern und Jugendlichen nebst Betreuern aus der Region Kursk/Tschernobyl durch den Verein zur Förderung der Jugendhilfe Würselen. Die Schecks überreichte die Präsidentin des ersten gemischten Lions-Clubs, Silvia Moss, assistiert von den beiden Activity-Beauftragten Anna Lore Ewig und Christine Zittel, an die Leiterin des Jugendausschusses Claudia Ages und an Herbert Zierden, Fachbereichsleiter der Stadt Würselen. Insgesamt schüttet „Carolina“ im Jahr mehr als 35.000 Euro aus. Würselener Einrichtungen wurden erneut bedacht, weil eine Reihe Mitglieder des Aachener Clubs dort beheimatet sind. 2006 erhielt die „Würselener Tafel“ zum Start eine Finanzspritze, danach übernahm der Aachener Club Patenschaften für den vom Kinderschutzbund angebotenen Mittagstisch für bedürftige Kinder.

Wie Jugendpfleger Hans Brings erläuterte, besuchen seit 13 Jahren rund 20 Kinder und Jugendliche im Alter von zwölf bis 15 Jahren aus Kinderheimen der Region Kursk zunächst die thüringische Partnerstadt Hildburghausen und dann auf Einladung von Bürgermeister Arno Nelles Würselen. Erstmals initiiert hatten Landrat Thomas Müller gemeinsam mit seinem früheren Würselener Kollegen Werner Breuer den gemeinsam Austausch im Jahre 2001. Die Hauptorganisation für den Deutschland-Besuch der Kinder übernimmt der Geschäftsführer des Kreisjugendringes Hildburghausen, Mathias Blatt.

Das Jugendamt der Stadt ist in Würselen für die Unterbringung der Kinder und Jugendlichen sowie für das Programm verantwortlich. Eine Reihe von Aktivitäten, wie der Besuch im „Aquana“, ein Aufenthalt in der „Kinderstad Heerlen“ und ein großes Spielefest sind bereits geplant. Ermöglicht wird der Besuch, wie Brings betonte, ausschließlich aus Spendeneinnahmen. In fünf Gruppen erhalten samstags von 10 bis 12 Uhr Kinder auf freiwilliger Basis Nachhilfeunterricht. Die Förderung „läuft“ in enger Absprache mit den Jugend-Sozialarbeitern. Zum Einsatz kommen Lehramtsstudenten der RWTH Aachen, die ihrerseits von dem ehemaligen Leiter des Städtischen Gymnasiums, Olaf Andersen, betreut werden. Diese Maßnahme wurde vom Lions-Club unterstützt, weil sie eine Anschluss-Finanzierung benötigte.

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