Würselen - Aachener Kammerchor verbreitet adventliche Stimmung

Aachener Kammerchor verbreitet adventliche Stimmung

Von: ehg
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Brachte als Hauptwerk das elfsätzige „A Ceremony of Carols“ von Benjamin Britten zu Gehör: der Aachener Kammerchor bei seinem Auftritt in der Würselener Kirche St. Pius. Foto: Wolfgang Sevenich

Würselen. Nicht zum ersten Mal gastierte der auf hohem musikalischen Niveau angesiedelte Aachener Kammerchor unter der Leitung von Martin te Laak im Rahmen von „Pius am Mittwoch“ in der Kirche an der Ahornstraße mit ihrer – vor allem – von Sängern geschätzten Akustik. 16 Sängerinnen und Sänger boten als Einstimmung auf das Weihnachtsfest festliche mehrstimmige Chormusik, meist zeitgenössischer Komponisten, vom Feinsten.

Im Mittelpunkt stand das aus elf Sätzen bestehende dreistimmige Chorwerk „A Ceremony of Carols“ des 1976 verstorbenen bedeutenden englischen Komponisten der Neuzeit, Benjamin Britten. In ihm wird auf musikalisch kontrastreiche Weise die Geschichte von der Geburt des Jesus von Nazareth in seinem Stall auf den Feldern von Bethlehem und von der Erlösung der Menschheit „erzählt“. Eingestimmt hatte der Chor in das facettenreiche Chorkonzert mit „O-vad-glädje“, einer Komposition des 1954 geborenen schwedischen Komponisten Mats Aberg.

Adventliche Stimmung breitete sich im Kirchenraum aus, als das kunstvoll von Hugo Diestler arrangierte „Wachet auf, ruft uns die Stimme“ in feinster tonaler Abstimmung erklang. Der Boden war bereitet für „A Ceremony of Carols“.

Bekanntschaft machten die recht zahlreichen Besucher mit weiteren – meist unbekannten – Komponisten der neueren Zeit. So stimmte der Chor „A Bethlehem, quand l´entfant dieu“ von Joseph Canteloube, den „Christmas Song“ von Mel Tormé und „Es sungen drei Engel“ von Gunnar Erikson an. Aber auch „In dulce jubilo“, arrangiert von William Hawlex, und „Every time I feel the Sprit“, ein Arrangement von B. Chilcot. Dann als Kontrast zu den zeitgenössischen Werken das barocke „But who may abide“ von Georg Friedrich Händel. Arrangiert von Martin te Laak erklang das „Adeste Fideles“.

Schließlich schloss sich der Kreis mit „Macht hoch die Tür“ aus der Feder des romantischen deutschen Komponisten Friedrich Silcher. Als Solisten meisterten die beiden Sängerinnen Almuth Müller und Anke Küffmeier die an sie gestellten stimmlichen Herausforderungen mit Bravour. Am Klavier begleitet wurden Chor und Solistinnen von Angelika Neumann und Georg Hoever. Das Konzert war die Generalprobe für die „Auftritte“ in der City Kirche (St. Nikolaus) Aachen und bei der Evangelischen Kirchengemeinde in Kornelimünster.

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