7. Würselener Bücherbörse: Mekka für Leseratten

Von: Holger Bubel
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Schließen einen Besucherrekord nicht aus: Organisator Robert Wilhelm Peters. Foto: Holger Bubel

Würselen. „Das Streben nach einem neuen Rekord steht nicht an erster Stelle”, sagt Robert Wilhelm Peters, Initiator der Würselener Bücherbörse im Alten Rathaus, im Vorfeld ihrer nunmehr bereits siebten Auflage.

Doch wenn sich am Samstag, 31. Januar, von 10 bis 17 Uhr die Türen des Kulturzentrums öffnen, werden sie wieder in großer Zahl aus der gesamten Region herbeiströmen, die Bücher- und Literaturbegeisterten.

Waren es 2003, als die Veranstaltung noch unter dem Titel „Antiquariatstag” erstmals für Aufsehen unter den Bücherfreunden sorgte, 400 Besucher, so steigerte sich diese Zahl im vergangenen Jahr auf 1500 - eine weitere Steigerung ist wieder zu erwarten.

„Die Ausstellungsfläche wird in diesem Jahr erneut erweitert. Verkaufstische wird es im im kompletten Foyer und im Veranstaltungssaal geben. Und auch in den Nebenräumen stehen weitere Verkaufsflächen zur Verfügung”, verrät Sigrid Kerenis vom Kulturbüro der Stadt Würselen.

Mit einigen Neuerungen soll die Bücherbörse, bei der es um Literatur „querbeet durch alle Themenbereiche und vom Taschenbuch bis zum wertvollen antiquarischen Sammlerstück” geht, in diesem Jahr zudem noch attraktiver werden: „Das Angebot wird detaillierter nach Themen- und Sachgebieten geordnet als bisher - etwa nach Sport, Biografien, Poltik, Geschichte, Belletristik”, erläutert Robert Wilhelm Peters, der auch wieder auf den umfangreichen Nachlass an Büchern des früheren stellvertretenden Chefredakteuers der „Aachener Volkszeitung”, Hans Siemons, zurückgreifen kann.

Aber Auch zahlreiche Spenden sind wieder beim AZ-Sportredakteuer Peters, der zahlreiche Stunden ehrenamtlicher Arbeit in Planung und Organisation sowie Auswahl der Bücher steckt: „Es werden wie üblich nur hochwertige Druckwerke zm Kauf angeboten. Flohmarkt-Schrott wird bei uns nicht zu finden sein”, garantiert Peters hohe Qualität.

Auch das Thema Kunst wird erstmals in einem eigenen Raum präsentiert. Neben einem umfangreichen Angebot an Büchern und Ausstellungskatallogen, werden auch Bilder - Lithografien, Holzschnitte oder Aquarelle und mehr - verschiedener Künstler offeriert. Apropos Künstler: Mit dabei sein wird auch wieder der Würselener Hans Wittl sein, der sein Atelier durchforstet hat und aus seinem Bestand handsignierte Drucke dem guten Zweck zur Verfügung stellt. Ab 12 Uhr wird der Künstler persönlich zum Signieren im Kulturzentrum erscheinen.

Neben Büchern und Kunstwerken wird ein weiterer Börsenhöhepunkt hoffentlich die Kassen für den guten Zweck klingeln lassen. Anlässlich der Veranstaltung entstand eine kleine Dokumentation „Aachen 1946”, die speziell für Aachen-Sammler von Interesse sein dürfte und zu einem geringen Betrag angeboten wird.

Der gesamte Erlös der Bücherbörse kommt einmal mehr der Stiftung „Menschen helfen Menschen” des Zeitungsverlages Aachen zugute, die hilfsbedürftigen Menschen oder Institutionen schnell und unbürokratisch unterstützt.

„Es ist sichergestellt, dass die Einnahmen zu hundert Prozent dem guten Zweck zukommen und dorthin geht, wo sie dringend benötigt werden”, verspricht Bernd Mathieu, Chefredakteur und Stiftungsvorsitzender.

Gute Sitte ist es übrigens, dass der Zeitungsverlag Aachen je nach Erlös diese Summe großzügig aufrundet.
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