Alsdorf - 60plus der Alsdorfer SPD: Seniorenhaus vor Umzug prüfen

60plus der Alsdorfer SPD: Seniorenhaus vor Umzug prüfen

Von: mabie
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Auf Einladung der Arbeitsgemeinschaft 60plus der SPD in Alsdorf referierte Ewald Heup von der Stiftung Marienhospital zum Thema „Umzug in ein Seniorenhaus“. Foto: Markus Bienwald

Alsdorf. „Das Alter muss nicht im Altenheim enden“, das machte Ewald Heup gleich zu Beginn des jüngsten Seniorenstammtisches der Arbeitsgemeinschaft 60plus der Alsdorfer SPD deutlich. In der Begegnungsstätte der Arbeiterwohlfahrt (AWO) in der Alsdorfer Burg hatte der Vertreter der Stiftung Marienhospital aber nicht nur viele Worte und entsprechendes Informationsmaterial dabei.

 Er wusste aus Erfahrung auch, worauf es bei einem möglicherweise anstehenden Umzug im Alter ankommt. „Das Schlimmste ist, wenn ich nicht mehr selbst entscheide, sondern die Situation für mich entscheidet“, sagte er. Darum sei es wichtig, sich rechtzeitig mit der Frage auseinanderzusetzen, welche Lebensumstände im Alter auf einen Menschen zukommen.

Die Wahl eines Pflegedienstes – wenn nötig – war da nur ein Punkt. Vor allem, wenn die Angehörigen, die in Deutschland den größten Teil privater Pflege übernehmen, nicht in der Umgebung sind, komme ein Umzug in ein Heim eventuell in Frage. „Wichtig ist es, selbst in die Häuser hineinzugehen, um die Atmosphäre zu fühlen und zu sehen, wie das Leben dort ist“, so Heup. Eine Einrichtung, die ein solches „Reinschnuppern“ nicht zulasse, stand nicht auf der Liste von Heups empfehlenswerten Häusern.

„Aber nicht jedes Haus ist auch für jeden Menschen gleichermaßen geeignet“, gab der Referent zu bedenken. Schon die Lage – im Stadtkern oder eher ländlich – könne den entscheidenden Ausschlag für die eine oder andere Einrichtung geben. Hier solle das persönliche Wohlempfinden letztlich der entscheidende Punkt sein. „Denn keiner geht so leichten Herzens einfach von Zuhause weg“, wie Heup weiß.

In seinem ganzen Katalog an Fragen, den die Teilnehmer auch mitnehmen konnten, kamen natürlich auch wichtige, aber manchmal eher einzelfallbezogene Dinge wie Finanzierung, Pflegewohngeld oder auch die Ausbildung von Pflegefachkräften zur Sprache. Dennoch sah Heup am Ende vor allem die eigene Entscheidung der Menschen im Fokus, „denn schließlich entscheiden Sie, was sie für sich im Alter tun können und wollen.“

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