50 Jahre Baesweiler Tennisclub: Blick auf Vereinsgeschichte

Von: fs
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Festakt zum Goldjubiläum: Kreisbeauftragter der Euregio Sebastian Müller (v.l.), stellvertretender Bürgermeister Jürgen Burghardt, Vorsitzender Tennisverband Mittelrhein, Dr. Manfred Weber, Vorsitzender Dr. Jochen Benning, 2. Vorsitzende des Tennisbezirk Aachen-Düren-Heinsberg, Sandra Pesch, und Verbandsjugendsportwart Kuno Stirnberg. Foto: W. Sevenich

Baesweiler. Etwas versteckt im Sportpark Baesweiler liegt die Anlage des Baesweiler Tennisclubs. Mit insgesamt sieben Ascheplätzen und vier Hallenplätzen eine feste Größe im Tennisbezirk und Tennisverband. Insgesamt 340 Mitglieder zählt der Verein und eine große Zahl an Ehrengästen, Mitgliedern und Freunden trug entscheidend zum Gelingen eines tollen Festaktes zum goldenen Jubiläum bei.

Sie wurden auch vom Vorsitzenden Dr. Jochen Benning lobend erwähnt, denn ohne Sponsoren und den ehrenamtlichen Einsatz der Mitglieder, seien solche Festakte nicht zu bewältigen. Vor allen den anwesenden Gründungsmitgliedern Dr. Günther-Otto Maus, Rainer Benning und Rolf Steinbusch sprach er stellvertretend seinen Dank aus. Sie legten mit ihrer Vision und ihrem Engagement den Grundstein des Vereins.

Am 28. April 1964 fanden sich 18 tennisbegeisterte Damen und Herren in Baesweiler zur Gründung ihres eigenen Tennisvereins zusammen. In der ersten Mitgliederversammlung konnte der 1. Vorsitzende Josef Johnen den Ratsbeschluss zur alleinigen Nutzung der beiden Tennisplätze im Sportpark Baesweiler verkünden. Immerhin 38 Teilnehmer an der ersten Sitzung konnten begrüßt werden. Rückblickend scheint es abenteuerlich, dass der erste Sportwart Rainer Benning die anwesenden zunächst über die Grundregeln des Tennissports und die Anschaffung der Tennisausrüstung informieren musste. Acht Mitglieder mit Tenniserfahrung erklärten sich bereit, die Neulinge an den Tennissport heranzuführen. Der Grundstein für den Verein war gelegt und so folgten schon bald die ersten Clubmeisterschaften und Freundschaftsspiele. Wie Benning in seiner Festrede hervorhob, gab es neben dem fulminanten Aufstieg des BTC von der Gründung bis zum Tennisboom in den 70er Jahren auch herbe Rückschläge, wie den Brand der Halle. Ein besonderer Dank ging auch in Richtung Matthias Thelen, Hans-Peter Prömper und Wolfgang Plum sowie den Vorstandsmitgliedern und Mitgliedern, die in den 90er Jahren den zweimaligen Wiederaufbau des Vereinsheims selbstlos unterstützt haben.

Dem Blick zurück folgte der Ausblick in die Zukunft, welcher sich beim BTC mit immerhin 120 Jugendlichen Mitgliedern und 24 Medenspielmannschaften sehr positiv darstellt. Trotz alledem ist der Verein nicht blind für die aktuellen Entwicklungen in der Sportlandschaft und nimmt die Herausforderungen der wechselnden Freizeitgestaltung an. Das auch die Geselligkeit im Club nicht zu kurz kommt – sie ist immerhin fester Bestandteil der Vereinssatzung –zeigte sich denn auch in der ausgelassenen Feierstimmung bis in die frühen Morgenstunden.

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