42 Seniorenwohnungen auf dem alten Rhenania-Gelände

Von: Holger Bubel
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Insgesamt sieben Sechsfamilien
Insgesamt sieben Sechsfamilienhäuser mit Miet- und Eigentumswohnungen sollen auf dem bisherigen „Schandfleck” an der Franzstraße entstehen. Bürgermeister Alfred Sonders (7.v.r.) hatte seinen „Jugend-Spezi” Franz-Josef Kochs (5.v.r.) dazu ermuntert. Foto: Holger Bubel

Alsdorf. „Das Spielfeld hier habe ich nie ohne eine Verletzung verlassen”, erinnerte sich Friedhelm Krämer. Beim Spatenstich zum Bauvorhaben an der Franzstraße durch die Kochs Bauunternehmung GmbH wurde der Ratsherr nostalgisch.

Auf dem ehemaligen Sportplatz des ältesten Fußballvereins Alsdorfs, der Rhenania, soll es nämlich bald ruhiger zugehen als zu Zeiten der Stadtteilkämpfe im Fußball.

„Jugend-Spezi” ermuntert

Der Alsdorfer Bauunternehmer Franz-Josef Kochs will auf dem Terrain, das in den vergangenen Jahren nur durch ein hässliches und ungepflegtes Äußeres im Schaufenberger Ortsviertel in Anlehnung an der Siedlung Ost auf sich aufmerksam machte, senioren- und behindertengerechtes Wohnen möglich machen.

Bei einem Besuch im Unternehmen von Franz-Josef Kochs hatte Bürgermeister Alfred Sonders seinen alten „Jugend-Spezi” ermuntert, „doch auch mal in Alsdorf was zu bauen”. Das Grundstück, das nicht im Besitz der Stadt Alsdorf war, aber als Schandfleck nicht nur in des Bürgermeisters Augen gehandelt wurde, bot sich - da zur Versteigerung stehend - an.

„In Schaufenberg und Ost, so hat es mir Alfred Sonders zugetragen, gibt es viele ältere Menschen, so dass seniorengerechte Wohnungen eine entsprechende Nachfrage hätten”, erklärte Franz-Josef Kochs. Jetzt entstehen Zug um Zug insgesamt sieben Sechsfamilienhäuser und somit insgesamt 42 Wohnungen (Wohnflächen von 52 und 62 Quadratmetern), darunter 24 Miet- und 18 Eigentumswohnungen. Bereits jetzt hätten sich nach Auskunft des Unternehmens Kauf- und Mietinteressierte vormerken lassen: „Das bestätigt uns, dass wir die richtige Entscheidung getroffen haben, aus diesem wild bewachsenen Baugrundstück eine Heimat für unsere älteren Mitbürger zu machen”, sagte Franz-Josef Kochs.

Die zu errichtenden Häuser werden allesamt seniorenfreundlich und behindertengerecht ausgebaut, verfügen über einen vom Keller bis zum zweiten Obergeschoss nutzbaren Aufzug, haben Balkon und Pkw-Stellplätze. Die Grundstücksgrößen der Häuser liegen zwischen 503 und 667 Quadratmetern. Insgesamt werden alle Häuser über eine Privatstraße an die öffentliche Straße angebunden.

„Besonders angenehm ist es für die zukünftigen Mieter, dass sie zentrumsnah wohnen. Senioren möchten am gesellschaftlichen Leben teilhaben. Und mit dieser Wohnlage ist das gegeben”, betonte Bürgermeister Sonders.

Bauherr Franz-Josef Kochs bedankte sich bei Rat und Verwaltung für die „tätige, zügige und unbürokratische Mithilfe bei der Erteilung der erforderlichen Genehmigungen”. Die ersten Wohneinheiten sollen schon im August des kommenden Jahres bezugsfertig sein, stellte Kochs in Aussicht.
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