300 Häuser sollen im Südwesten Baesweilers entstehen

Von: mas
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Der geplante Kreisel im Kreuzungsbereich B57 / Merberener Weg / Alsdorfer Straße wird nun doch deutlich größer als ursprünglich geplant. Foto: Sigi Malinowski

Baesweiler. Der Bebauungsplan 106 sieht ein riesengroßes Neubaugebiet im Südwesten Baesweilers vor. 300 Häuser sollen entstehen, 1000 Menschen werden dort mal auf insgesamt 18 Hektar Fläche wohnen.

Am Kloshaus (B 57) / Merberener Weg wird der erste Abschnitt des Neubaugebietes Am Kloshaus in Angriff genommen. Zwischenzeitlich hat eine Öffentlichkeitsbeteiligung stattgefunden, deren Teilergebnisse im Bau- und Planungsausschuss Baesweilers – er tagte unter Vorsitz von Wolfgang Lankow – vorgestellt wurden.

Ein relevanter Punkt der Planung für den ersten Abschnitt ist ein leicht aus dem Verlauf der B 57 in nordwestliche Richtung verschobener Kreisverkehr, der die Kreuzung Kloshaus, Alsdorfer Straße und Merberener Weg ersetzt und für besseren Verkehrsfluss sorgen soll. Mit Blick auf die Belange der Landwirtschaft soll dabei der Merberener Weg auf eine Breite von acht Metern ausgebaut werden.

Ein Stück weiter Richtung Baesweiler ist auf Höhe der Straße Am Lindchen eine Querungshilfe für Fußgänger und Radfahrer vorgesehen. In der Nähe soll mindestens eine Bushaltestelle eingerichtet werden. Dieser neue Kreisel soll gegenüber den ursprünglichen Planungen vergrößert werden, erklärte die Technische Dezernentin Iris Tomczak-Pestel den Ausschussmitgliedern. Dies auch mit Rücksicht auf den Landwirtschafts- und den Radverkehr. Befürchtungen der Anwohner, dass die vorhandenen Bäume weichen müssen, entkräftete Tomczak-Pestel. Die Bäume sind zu erhalten.

Auch werde man strengstens den Immissionsschutz einhalten, um keinen erhöhten Lärm am neuen Kreisel zuzulassen. Größere Rückstaus sind in keine Richtungen zu befürchten. Auch nicht in Spitzenzeiten. Im Bauabschnitt 1 soll „ein breites Spektrum an Wohnformen“ ermöglicht werden – vom freistehenden Einfamilienhaus über geförderte Wohnungen (Sozialwohnungen) bis hin zu altengerechten Etagenwohnungen.

Dabei sind direkt an der B 57 größere Gebäude geplant, die gleichsam wie eine Art Immissionsschutz für das dahinterliegende Gebiet mit Ein- und Zweifamilienhäusern wirken. Insgesamt verständigte sich der Ausschuss einstimmig darauf, den Entwurf des Bebauungsplanes als Satzung zu beschließen.

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