25 Jahre Partnerschaft der KAB Aachen mit Portugal

Von: Nina Krüsmann
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Silberjubiläum gefeiert: Wilfried Wienen, Europabüro Köln der KAB Deutschland, Miriam Catulo, KAB Diözese Aachen, José Augusto Paxao, Fatima Almeida, Johannes Eschweiler, KAB Diözese Aachen, und Ralf Taufenbach von der KAB-Diözesanleitung (v.l.). Foto: Nina Krüsmann

Herzogenrath. Die Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB) Diözesanverband Aachen feierte das 25-jährige Bestehen ihrer Partnerschaft mit der Liga Operária Catolica (LOC) Movimento de Trabalhadores Cristãos (KAB) Portugal bei einer Tagung im Nell-Breuning-Haus. Ralf Taufenbach von der KAB-Diözesanleitung begrüßte die 25 Gäste, darunter den Vorsitzenden José Augusto Paxao und Vorstandsmitglied Fatima Almeida.

Angefangen hatte alles mit zehn Aachenern, die erste Kontakte in Portugal knüpften. „Die KAB ist weltweit tätig und europaweit organisiert. Mit Portugal besteht seit 1988 ein jährlicher Austausch mit Begegnungen und Seminaren“, erklärt Taufenbach. Als „Lebendiger Schatz“ ist der Arbeitskreis Portugal des KAB-Diözesanverbands Aachen bereits vom Bistum gewürdigt worden. „Es ist eine Partnerschaft auf Augenhöhe“, betont Fatima Almeida. Gewürdigt wurde im Rahmen des Silberjubiläums die fruchtbare Partnerschaft zwischen beiden Bewegungen, die sich für ein gemeinsames Europa der Menschen einsetzen.

Die Partnerschaft wurde im Verlauf der Jahre für viele Mitglieder zum persönlichen Anliegen. Besonders bemerkenswert ist, dass sich beide Bewegungen gemeinsam materiell und inhaltlich für den Aufbau einer Christlichen Arbeitnehmerbewegung auf den Kapverden einsetzten.

Christliche Werte leben

Die Partnerschaft ist geprägt von der gemeinsamen Überzeugung, den christlichen Glauben im Alltag zu leben und soziales Engagement über alle Grenzen hinweg in die Tat umzusetzen. „Die Probleme auf dem Arbeitsmarkt sind ähnlich, von dem Austausch können alle nur profitieren“, sagt Taufenbach.

Im Rahmen des Besuchs ging es auch auf Exkursion in der Region. Der Strukturwandel im Aachener Raum, Klimawandel und erneuerbare Energien waren Thema. „Die europäischen Gesellschaften stehen vor der großen Herausforderung, wirtschaftliche Prozesse unter sozialen und ökologischen Bedingungen neu zu gestalten. Es muss eine grüne Wirtschaft mit grünen und guten Arbeitsplätzen entstehen. Nicht zuletzt in den wirtschaftlich schwachen Regionen Portugals und ebenfalls in der vom Strukturwandel gezeichneten Aachener Region“, sagte Taufenbach.

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